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	<title>Burgy Zapp - Berlin</title>
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	<description>Burgy Zapp - Berlin</description>
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		<title>Daniel Colletti privat und ELECTRIC BAT CAVE</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Jan 2012 19:10:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Burgy Zapp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Musik & privat]]></category>
		<category><![CDATA[Besprechung]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Musiker]]></category>
		<category><![CDATA[privat]]></category>
		<category><![CDATA[Rezension]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor Daniel als Philosoph mit unkonventionellen Ideen habe ich einen großen Respekt entwickelt  und die tiefgründigen Auseinandersetzungen über gesellschaftliche Systemtheorie und unorthodoxe Finanzsysteme haben mich begeistert.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://burgyzapp.de/de/wp-content/uploads/2012/01/daniel-colletti.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-994" title="daniel-colletti" src="http://burgyzapp.de/de/wp-content/uploads/2012/01/daniel-colletti-300x193.jpg" alt="" width="300" height="193" /></a>Seit dem Relaunch von BurgyZapp.de haben 30.000 Besucher diese Seite besucht. Der erste Text war mit dem Inhalt: &#8220;Dies ist der erste Beitrag&#8221; völlig grundlos erfolgreich gewesen. Daher ist der erste Beitrag der neuen Rubrik (Musik &amp; privat) über befreundete Musiker in der Burgy Zapp Blog Zeitung bereits proto-typisches Role-Model.</p>
<p style="text-align: center;"><em><strong>Songtext: Ruinen für die Kunst, die Kunst zu überleben, zeitlos, wenn Jahre vergehen !!!</strong></em></p>
<p>Ich kenne Daniel Colletti seit ca. 10 Jahren und begegne Ihm nahe Berliner Abgründe und angesagten Locations regelmäßig. Wir haben diese anstrengenden und spannenden 10 Jahre in den zahlreichen Berlin Szenen überlebt und ich habe Daniel als Allround and  one-man-army der Musik zu schätzen gelernt.</p>
<p style="text-align: center;"><em><strong>Songtext: Massensaufen die ganze Nacht und niemand hat was mitgebracht</strong></em></p>
<p>Vom Kit-Kat-Club über besetzte Häuserschluchten, Lese- und Kultur-Bühnen ist Daniel überall anzutreffen, er unterstützt sein Umfeld und verkörpert für mich auch den kritisch-barschen aber dabei auch konstruktiven Berliner-Verhaltenskodex.</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Medien-Echo weit über die Grenzen des Underground hinaus</strong></p>
<p>Seine neue CD, Musikexperten wie <a href="http://www.madgoth.de/12499/music/musik/daniel-collettis-electric-bat-cave-berlin">Jermaine Belgardio</a> nennen das in ihren Besprechungen Single und ich bin ja so froh kein Single zu sein. Sie definieren diese Medien-Gattung als Teaser, der Lust auf mehr macht. Dementsprechend füge ich den zahlreichen Musikexpertisen im Web nur wenig hinzu. So Single ist die CD, gar nicht wie behauptet wird. Drei völlig unterschiedliche und überzeugende Sounds mit dem Text als Schnittmenge geben auch dem Rest der Welt (außerhalb von Berlin) jetzt auch im Handel einen ersten Eindruck davon, was Daniel Colletti Singen, Einspielen, Mischen und als one-man-army im Berliner-Kulturgut-Studio produzieren kann. AUTHENTISCH !</p>
<p style="text-align: center;"><strong><em>Songtext: multifunktionale, internationale, es saugt dich auf, Berlin, Glaskuppeln und Leuchtreklame,</em></strong></p>
<p><a href="http://burgyzapp.de/de/wp-content/uploads/2012/01/daniel-colletti2.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-996" title="daniel-colletti2" src="http://burgyzapp.de/de/wp-content/uploads/2012/01/daniel-colletti2-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" /></a>Der Geist von Berlin wird von Daniel Colletti nicht nur wiedergegeben, sondern mit definiert. Er gehört für mich seit meiner Ankunft in meiner zweiten Heimat zum Kulturprogramm. Vor Daniel als Philosoph mit unkonventionellen Ideen habe ich einen großen Respekt entwickelt  und die tiefgründigen Auseinandersetzungen über gesellschaftliche Systemtheorie und unorthodoxe Finanzsysteme haben mich begeistert.</p>
<p>Daniel, vielen Dank für die schönen Nächte und guten Unterhaltungen!</p>
<p>Dein Burgy</p>
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		<title>Der gute Ratschlag</title>
		<link>http://burgyzapp.de/de/blog/der-gute-ratschlag/</link>
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		<pubDate>Wed, 21 Dec 2011 09:19:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Burgy Zapp</dc:creator>
				<category><![CDATA[BZ Blog Zeitung . Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[loose text & women]]></category>

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		<description><![CDATA[Der gute Ratschlag . ... als derjenige der ihn oft geben sollte. Schon früh habe ich die Liebesprobleme aller leicht lösen können nur nicht die eigenen, wenn sie sich wie fast immer außerhalb einer Beziehung befinden. Hier gebe ich meine Erfahrung mit dem guten Ratschlag wieder.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich war schon immer ein Opfer des guten Ratschlags, ich bin derjenige der ihn oft geben sollte. Schon früh habe ich die Liebesprobleme aller leicht lösen können nur nicht die eigenen, wenn sie sich wie fast immer außerhalb einer Beziehung befinden. Hier gebe ich meine Erfahrung mit dem guten Ratschlag wieder.</p>
<ol>
<li>Derjenige der den guten Ratschlag gibt, muss ihn nicht selbst umsetzen.</li>
<li>derjenige der den guten Ratschlag gibt, muss nicht den Rest seines Lebens damit leben</li>
<li>derjenige der beraten wird, kennt sich selbst länger, als alle diejenigen, die ihm einen Ratschlag geben wollen.</li>
</ol>
<p><a href="http://burgyzapp.de/de/wp-content/uploads/2011/12/at1_Entscheidung-I_Z_sw_o.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-979" title="at1_Entscheidung I_Z_sw_o" src="http://burgyzapp.de/de/wp-content/uploads/2011/12/at1_Entscheidung-I_Z_sw_o.jpg" alt="" width="600" height="450" /></a></p>
<p>Diese Erkenntnisse schützen denjenigen, der einen guten Ratschlag erhält, was aber schützt denjenigen der einen guten Ratschlag gibt, abgesehen &#8211; natürlich abgesehen davon, die obigen drei Umstände zu nennen <img src='http://burgyzapp.de/de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<ol>
<li>Keine Dankbarkeit erwarten.</li>
<li>Keine Einsicht erwarten.</li>
<li>Keine Besserung erwarten.</li>
</ol>
<p>Es muss Ziel sein zu Informieren über einen weiteren Standpunkt (bzw. Perspektive) aufzuklären. Wer Erkenntnis-gewaltig genug ist, die Weltanschauung einer anderen Person beim Ratschlagen mit wenigen Worten aus den Fugen zu werfen, sollte entweder schweigen oder die Konsequenzen seines Handelns (Sprechens) bereits vorher absehen zu können.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>ascii Art Poster zur Ausstellung No3 leading edge</title>
		<link>http://burgyzapp.de/de/blog/ascii-art-poster-zur-ausstellung-no3-leading-edge/</link>
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		<pubDate>Tue, 22 Nov 2011 00:08:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Burgy Zapp</dc:creator>
				<category><![CDATA[BZ Blog Zeitung . Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Burgy Zapp Chronologie]]></category>
		<category><![CDATA[Künstler]]></category>
		<category><![CDATA[Leading Story]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophie]]></category>
		<category><![CDATA[culture management]]></category>
		<category><![CDATA[culture shop]]></category>
		<category><![CDATA[art]]></category>
		<category><![CDATA[ascii]]></category>
		<category><![CDATA[Ausstelllung]]></category>
		<category><![CDATA[konzeptkunst]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Künstler]]></category>
		<category><![CDATA[poster]]></category>
		<category><![CDATA[Schriftsteller]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Kunstposter zur Ausstellung No3 leading edge stellen einerseits eine Ankündigung (Werbung) für die Ausstellung dar und sind andererseits selbst Gegenstand und Kunstwerk. In einer limitierten Auflage von je 50 kommuniziert jedes seine eigene Botschaft oder ein Konzept und ist somit dem Werkstil: Intelligenzia zuzuordnen. Auf jedem der Poster ist zu lesen &#8220;Burgy Zapp Ausstellung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Kunstposter zur Ausstellung No3 leading edge stellen einerseits eine Ankündigung (Werbung) für die Ausstellung dar und sind andererseits selbst Gegenstand und Kunstwerk. In einer limitierten Auflage von je 50 kommuniziert jedes seine eigene Botschaft oder ein Konzept und ist somit dem Werkstil: Intelligenzia zuzuordnen. Auf jedem der Poster ist zu lesen &#8220;Burgy Zapp Ausstellung No3 and a little ascii.</p>
<table>
<tbody>
<tr>
<td valign="top">[1.] das umgedrehte A heißt &#8220;for all&#8221; damit ist die Ausstellung bereits konzeptionell vom Künstler Burgy Zapp festgelegt. Dies spiegelt sich auch in den Preisen wider, die vom limitierten Kunstposter bis zum großformatigen  Aludibond Kunstwerk reichen und alle Produktionskosten und sogar den Versand innerhalb Deutschlands beinhalten. Der Zeit- und Anfahrtskosten Faktor fällt  weg, jeder kann die Ausstellung im Internet-Browser &#8220;digital betreten&#8221;. Die Ausstellung hat gleichzeitig auch den Anspruch die ausgestellte Kunst für Alle kommunizieren zu können, eine sehr ehrgeizige Zielgruppe.</td>
<td style="text-align: right;" valign="top"><strong>für alle</strong></p>
<p><strong><a href="http://burgyzapp.de/de/wp-content/uploads/2011/11/Poster-fuer-alle.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-356" title="Poster fuer alle" src="http://burgyzapp.de/de/wp-content/uploads/2011/11/Poster-fuer-alle-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" /></a><br />
</strong></td>
</tr>
<tr>
<td valign="top">[2.] Der Künstler hat das ascii Art Gesicht in kollaborativen massive multiplayer online Strategie-Spielen genutzt, um sich mit einem grafischen &#8220;Gesicht&#8221; und nicht nur durch Worte anderen gegenüber zu identifizieren. Es handelt sich um die zweite digitale Signatur des Künstlers; neben dem Z mit dem Punkt darüber. Er ist sich bewusst, dass die meisten Menschen ascii und ascii art nicht kennen, weil sie weder über die entsprechende Online-Sozial-Kultur verfügen, noch rudimentäre Programmierkenntnisse ihr eigen nennen. Oder anders ausgedrückt, sie sprechen nicht die Sprache der Computer oder das was Menschen daraus in ihre eigene Kommunikation übernommen haben. Dadurch macht der Künstler darauf aufmerksam, dass in der Kunst Konzepte oder Inhalte nur dann verstanden werden, wenn auch die zugrunde liegenden kulturellen Grundlagen bekannt sind; Kulturgut und Meme tauchen häufig in den Texten des Künstlers auf. Das Thema geschulter Geschmack, der ja auch auf Memen aufbaut, passt gut zu Burgy Zapp´s Kunst-Theorie &#8220;Geschmack versus Präferenz&#8221;. Außerdem weist das Plakat mit Sicherheit darauf  hin, dass die Ausstellung &#8211; von den Postern (Werkstil:Intelligenzia) abgesehen &#8211; kaum kulturelle Grundlagen benötigt. Hier wird der Anspruch erhoben, dass die Werke der Ausstellung  universell kommunizieren und vom Kulturgut unabhängig wirken. Über die Aesthetik der Kommunikation hat Burgy Zapp in der Theorie über Aesthetik ebenfalls in seinem wissenschafts-theoretischen Buch &#8220;Die 7 Kunst-Theorien&#8221; geschrieben.</td>
<td style="text-align: right;" valign="top"><strong>leading edge</strong></p>
<p><strong><a href="http://burgyzapp.de/de/wp-content/uploads/2011/11/Poster-leading-edge.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-357" title="Poster leading edge" src="http://burgyzapp.de/de/wp-content/uploads/2011/11/Poster-leading-edge-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" /></a><br />
</strong></td>
</tr>
<tr>
<td valign="top">[3.] Das dargestellte ascii Zeichen übersetzt sich mit &#8220;deshalb&#8221;.  In Bezug auf das Poster auf dem &#8220;Burgy Zapp Ausstellung No3&#8243; steht wird es als &#8220;deshalb Kunst&#8221; übersetzt. Damit kommuniziert der Künstler: &#8220;sehen Sie sich diese Ausstellung an, Kunst ist toll; deshalb Kunst!&#8221; Auf  zurückhaltende Weise sagt der Künstler damit auch, &#8220;ich bin von meiner Kunst überzeugt und bin stolz sie zu zeigen.&#8221;</td>
<td style="text-align: right;" valign="top"><strong>deshalb Kunst</strong></p>
<p><strong><a href="http://burgyzapp.de/de/wp-content/uploads/2011/11/Poster-deshalb-kunst.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-358" title="Poster deshalb kunst" src="http://burgyzapp.de/de/wp-content/uploads/2011/11/Poster-deshalb-kunst-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" /></a><br />
</strong></td>
</tr>
<tr style="text-align: right;">
<td style="text-align: left;" valign="top">[4.] Das letzt der vier Poster ist einerseits der Dank und die Wertschätzung für die 3D-online-Ausstellungsräume der kunstmatrix.com andererseits ist sie auch Kritik am Kunstbetrieb oder Kunstmarkt. Der Künstler hat sich in seiner TV-Führung durch die Kuration &#8211; vor allem in der 30 minütigen &#8211; als begeistert von der kunstmatrix.com Anwendung gezeigt. Und dem Prinzip &#8220;Ehre wem Ehre gebührt&#8221; folgend drückt &#8220;supported by&#8221; ähnlich wie &#8220;powered by&#8221; den berechtigten Stolz des Internetseiten-Betreibers aus. Zudem ist mit dem Poster-Werk auch die Kritik verbunden: &#8220;Es ist betrüblich, dass die Nennung der Urheberschaft beim Kopieren oder Nutzen fremder Konzepte, &#8220;Inspirationen&#8221; und Ideen keinesfalls üblich ist (vgl. Grundsatzprogramm der Progressiven Kunst Bewegung).</td>
<td valign="top"><strong>supported by kunstmatrix.com</strong></p>
<p><strong><a href="http://burgyzapp.de/de/wp-content/uploads/2011/11/Poster-support-kunstmatrix.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-359" title="Poster support kunstmatrix" src="http://burgyzapp.de/de/wp-content/uploads/2011/11/Poster-support-kunstmatrix-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" /></a><br />
</strong></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><strong>Abstrakte Kunst</strong><br />
Vereinzelt hängen zwischen den Werken des Werkstils Abstrakte Fotografie die konzeptionellen Poster des Werkstils Intelligenzia. Die reduzierte Form der Kommunikation ist einerseits Gegenstand der Poster andererseits eine passende Paralelle zur Abstraktion der Kameragemälde (Fotografien); die Entwurfs-Formel der Poster lautet Abstraktion ist Reduktion.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Rückblick Künstlersalon Berlin 18</title>
		<link>http://burgyzapp.de/de/blog/ruckblick-kunstlersalon-berlin-18/</link>
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		<pubDate>Tue, 15 Nov 2011 04:05:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Burgy Zapp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Burgy Zapp Chronologie]]></category>
		<category><![CDATA[Künstler]]></category>
		<category><![CDATA[Künstlersalon Berlin]]></category>
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		<category><![CDATA[18]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Künstlersalon]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Künstlersalon Berlin 18 fand im Kunstherbst 2010 - vor jetzt etwa einem Jahr - statt. Warum so lange kein Salon? Das Problem war, der Salon begeisterte und nicht nur die Gäste, sondern mich selbst so sehr, dass ich es für angemessen hielt, ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://burgyzapp.de/de/wp-content/uploads/2011/11/ks10_ks16_5898.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-1006" title="ks10_ks16_5898" src="http://burgyzapp.de/de/wp-content/uploads/2011/11/ks10_ks16_5898-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a>Der Künstlersalon Berlin 18 fand im Kunstherbst 2010 &#8211; vor jetzt etwa einem Jahr &#8211; statt.</p>
<ul>
<li><a href="http://burgyzapp.de/einladung_ksalon_18.php">Einladung Künstlersalon Berlin 18</a></li>
<li><a href="http://burgyzapp.de/einladung_ksalon_18v.php">Vor-Einladung Künstlersalon Berlin 18</a></li>
</ul>
<p><strong>Warum so lange kein Salon?</strong></p>
<p>Das Problem war, der Salon begeisterte nicht nur die Gäste, sondern mich selbst so sehr, dass ich es für angemessen hielt, genau dann eine Pause zu machen, wenn sich das Leben kurz und zoomend für einen Moment fokussiert. = und alles<br />
für einen Augenblick perfekt ist. Für mich war das wichtigste der Diskurs: Wir haben über <em>Das Neue </em>gesprochen und somit auch über die 5. Theorie aus meinem Buch &#8220;<a href="http://burgyzapp.de/de/kunst/die-7-kunst-theorien/">Die 7 Kunst-Theorien</a>&#8220;.</p>
<ul>
<li><strong>Diskurs über &#8220;Das Neue&#8221;</strong> Zuvor hatten wir im Salon 17 über Geschmack versus Präferenz (Theorie 2) diskutiert und einen regen und hochwertigen Austausch erreicht.  Auch der Diskurs im Salon 16 über Kunst-Betrieb und Kunst-Markt sowie unsere Kunstepoche (Theorie 1) war hervorragend. Leider jedoch war in diesem, dem Salon 18 die Diskussionsrunde zu rege, laut und emotional aufgeladen, als dass ich sie als perfekt bezeichnen würde. Warum sie mich dann doch begeisterte, ergab sich aus dem gegebenen Impuls: Viele bisher an solchen Themen eher uninteressierte wurden durch diese emotionale Diskussion geradezu dazu genötigt, sich mit wissenschaftlichen Überlegungen zum Phänomen Kulturentwicklung / Kulturevolution bzw. Systemtheorien oder Wahrnehmungstheorien auseinanderzusetzen. Ich glaube fest daran, dass wir die ehrgeizige Diskurs-Kultur auch künftig weiterentwickeln werden.</li>
</ul>
<p>Ich möchte mich natürlich auch positiv zu den vielen kleinen tollen Dingen äußern aber zuvor handle ich die großen und wichtigen Programmpunkte ab:</p>
<ul>
<li>Das Konzert von <a href="http://www.myspace.com/eddiepetow">Eddi Petow</a> war großartig so wie es auch für positiv-aufgeladene Stimmung gesorgt hat, ebenso wie das Chanson-Konzert im Sonnenzimmer von <a href="http://kunstbewegung.info/de/Profil:Rainer_Philippi">Rainer Philippi</a>, dass eine lange Tradition fortgesetzte &#8211; mit dessen neusten Liedern.</li>
</ul>
<p>Die Kuration wurde durch Simone Schmidt bereichert</p>
<ul>
<li>Simone Schmidt hat mit ihren abstrakten Fotografien die Kuration  und den Dialog bereichert. Um ihre Werke und das damit verbundene  positive Echo noch mehr ins Rampenlicht zu rücken, werde ich diese an  den Anfang des Gangs auf die Abstrakte/Reduktions-Seite umhängen.</li>
</ul>
<p>Lügen, Amerikanisches Informations-Ministerium, Lobbyismus, Propaganda und Konzernversprechen: Ein Dementi Spiel in dem ein Gast freiwillig ein schlimmes Vergehen eines Konzerns, einer Regierung, einer Privatperson versucht in den Augen der Öffentlichkeit (Publikum) zu verharmlosen und zurechtzulügen. Das Publikum fungiert als Pressevertreter.</p>
<ul>
<li>Begeisternd, dank einiger junger Herren und Damen kam dieses Wortspiel für Erwachsene in Schwung und hat für viel Humor, Freude und Scharfsinn gesorgt. Im Wechsel spielte jeweils ein Anwesender den Pressesprecher eines Unternehmens oder Landes, bzw. wurde vom Publikum zu einer berühmten fiktiven Persönlichkeit gemacht. Diese musste dann einen schwerwiegenden Skandal möglichst ins positiv-optimistischste Licht rücken und die scharfen Nachfragen des Publikums über sich ergehen lassen. Ein riesiges Vergnügen!</li>
</ul>
<p>Die kleinen Freuden des Lebens bilden eine große Summe</p>
<ul>
<li>Die Gäste haben ausreichend aber kontrolliert Speis und Trank zu sich genommen, wobei das Buffet optimal bemessen zu sein schien.</li>
<li>Das große Engagement bei Aktionskunst, Feedback für Lesungen und Konzept-Vorstellungen hat nicht nur zur Begeisterung der tollen Gäste geführt, viele und darunter ich selbst waren von der extrem hohen Qualität der Unterhaltungen und spezifisch einzelner hochinteressanter und fundierter Aussagen der Gäste begeistert. Es gab viel zu lernen und die Atmosphäre des gegenseitigen Austauschs war angenehm produktiv.</li>
<li>Tanzen war auch sehr nett, auch und gerade weil viele sich kaum Zeit dafür genommen haben und anstelle dessen andere Programmpunkte aktiv unterstützten. Ich beurteile das nach dem Motte, es ist auch toll im Künstlersalon zu tanzen aber angesichts der anderen eventuell verpassen Möglichkeiten ein kostspieliger Luxus, den man besser auf einer Party sucht.</li>
<li>Der Türsteher hat mich hervorragend unterstützt und den neuen Besuchern die Orientierung sowie den &#8220;Check-In&#8221; erleichtert.</li>
<li>Die Gäste sind unglaublich engagiert aus dem europäischen Ausland angereist und ich glaube, dass die Qualität des Abends dadurch maßgeblich bereichert wurde.</li>
<li>Dadurch, dass aufmerksame Einladungs-Leser wussten, dass so bald kein Salon mehr stattfinden würde (bis zum 9. Dezember 2011 also ungefähr 1 Jahr später) sind mehr an Inhalten interessierte Besucher gekommen und haben die &#8211; immer willkommenen &#8211; lebensfrohen zu einer kleinen Minderheit gemacht; Thema Tanzen, etc.</li>
</ul>
<p>Ich bedanke mich ganz herzlich</p>
<ul>
<li>Ich bedanke mich bei Alex Falk und Ralf Brauner für die filmische Dokumentation der Kurations-Führung, die mit Hilfe des Publikums ausgewogen und mit Humor 170 Kunstwerke behandelt; danke für das Teamwork, die Hilfe aus dem Publikum und die aufmerksamen Einwürfe und Nachfragen.</li>
<li>Ich bedanke mich für die Fortführung der Diskurs-Moderation als ich selbst mich den nächsten Programmpunkten zuwenden musste.</li>
<li>Obwohl der Salon so lange anhielt, hatte ich bis zum Ende ausreichend  Energie was auf die tolle Unterstützung FÜR DIE ICH MICH BESONDERS BEDANKE zurückzuführen ist. Ich bedanke mich, zum Beispiel bei Yann Sommer und Rüdiger Mosmann.</li>
<li>Es war toll zu sehen wie begeistert die Diskussion fortgeführt wurde bis zum anschließenden Chanson Konzert.</li>
<li>Ich danke meinen Nachbarn! ganz herzlich, dass Sie diesen für mich so wichtigen Abend mit Ihrer Toleranz ermöglicht und mit ihrem Wohlwollen unterstützt haben.</li>
</ul>
<p>Obwohl das Programm luftig gestaltet schien, gab es kaum einen Augenblick der Ruhe und so aufregend darf ein Salon sein für seine Gäste und auch den Gastgeber. Ich bedanke mich und freue mich darauf den einzigen Salon 2011 als frühen Dezember-Freitag Salon zu veranstalten; wobei diesem Zeitpunkt bereits gute Erfahrungen vorauseilen.</p>
<p>Euer / Ihr Burgy Zapp</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Zahnpaste</title>
		<link>http://burgyzapp.de/de/blog/zahnpaste/</link>
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		<pubDate>Sun, 12 Jun 2011 16:13:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Burgy Zapp</dc:creator>
				<category><![CDATA[BZ Blog Zeitung . Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Schriftsteller]]></category>
		<category><![CDATA[amüsant]]></category>
		<category><![CDATA[Drogen]]></category>
		<category><![CDATA[Sucht]]></category>
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		<category><![CDATA[Zahnpaste]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich gebe es besser gleich zu: Ich bin ein heavy User. Seit Jahren nutze ich täglich Zahnpaste, an den meisten Tagen sogar mehrmals. Die Erfahrung als heavy User haben mir die dunklen Seiten meiner Abhängigkeit von Zahnpaste gezeigt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://burgyzapp.de/de/wp-content/uploads/2011/06/at3_hao_IMG_0008.jpg"><img class="size-medium wp-image-522 alignleft" title="at3_hao_IMG_0008" src="http://burgyzapp.de/de/wp-content/uploads/2011/06/at3_hao_IMG_0008-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" /></a>Ich gebe es besser gleich zu: Ich bin ein heavy User. Seit Jahren nutze ich täglich Zahnpaste, an den meisten Tagen sogar mehrmals.</p>
<p>Die Erfahrung als heavy User haben mir die dunklen Seiten meiner Abhängigkeit von Zahnpaste gezeigt. Erschreckenderweise gibt es kaum Alternativen zu Zahnpasta und sie wird anfangs in Kombination mit Zahnbürsten eingenommen. Erschrocken stellte ich fest, dass es sich um eine Einstiegs-Substanz handelt. Früher oder später kann man der Versuchung nicht mehr widerstehen und wird auch zum User von Zahnseide. Gefährlich wird es aber mit der zunehmenden Professionalisierung des Konsums. Fast alle Dealer haben auch vibrierende, sich drehende oder andere elektrische Zahnbürsten manche arbeiten zusätzlich mit Sound um das meiste aus der Zahnpasta rauszuholen.</p>
<p>Jeder Abhängige kennt es. Die letzten 10% der Zahncreme werden meistens dringend benötigt und sind nur sehr schwer aus der herkömmlichen Tube zu quetschen, in der sie meist verdickt wird. Zum einen benötigt man zwei Hände um besser drücken zu können und es kommt zu viel heraus oder landet neben der Zahnbürste und zum anderen bekommt man mit einer Hand den Stoff nicht aus der Tube.</p>
<p>Manchen Zahnpaste Usern kann man ihre Sucht sogar ansehen. Einige haben verräterische Flecken und Reste auf ihrer Kleidung, ich persönlich kontrolliere meine Kleidung immer, um nicht öffentlich bloßgestellt zu werden. Außerdem wird gerade in festen Beziehungen, Familien und Wohngemeinschaften der soziale Faktor des gemeinsamen Konsums meistens morgens und abends unterschätzt. Zahnpasta ist eine soziale Droge, was auch zu der flächendeckenden Verbreitung beigetragen hat. Die meisten Eltern drängen ihren Kindern die Paste bereits in frühster Kindheit auf, und geben auch selbst kein gutes Beispiel ab. Oft wird sogar das Equipment (Zahnbürste, Zahnputzbecher etc.) von den eigenen Eltern zur Verfügung gestellt. Kein Wunder wenn so viele schon so früh süchtig werden.</p>
<p>Nach über 30 Jahren muss ich zugeben, dass ich der Zahnpaste immer mehr verfalle und auch noch zum User von Designer-Mitteln geworden bin. So habe ich in schwachen Momenten bereits zu Mundspülungen gegriffen oder auch Kaupräparate konsumiert. Kaum einer weiß es, aber es gibt tatsächlich keine Ärzte oder Therapeuten, die Zahnpasta-Abhängigkeit wegtherapieren könnten, das Problem ist nicht neu und dennoch existiert faktisch fast kein Problembewusstsein in der öffentlichen Aufmerksamkeit.</p>
<p>Ich persönlich denke, hier müsste dringend etwas getan werden, einige Maßnahmen könnten wie folgt Gestalt annehmen:</p>
<ul>
<li>Das Suchtverhalten könnte durch das Verbot von entsprechender Werbung eingedämmt werden.</li>
<li>Eine Teil-Illegalisierung würde die Hemmschwelle hochsetzen und könnte als moderierende Determinante das Konsumverhalten stark zurückdrängen.</li>
<li>Mit Aufklärung könnte das Suchtverhalten positiv beeinflusst werden und vor Zahnpastas  Schlüsselposition als Einstieg für härtere Mittel gewarnt werden.</li>
<li>Zuletzt sollte der sozialen Komponente der Zahnpaste Rechnung getragen werden, indem Selbsthilfegruppen gegründet werden, in denen Süchtige auch wieder gemeinsam aufhören können.</li>
</ul>
<p>Es befindet sich bereits eine Therapietechnik in der Erprobung, das sogenannte Trockenputzen der Zähne könnte bereits im nächsten Jahr zugelassen werden und sollte dann auch schnell Anwendung finden.<br />
Grüße Euer Burgy</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://burgyzapp.de/de/blog/zahnpaste/feed/</wfw:commentRss>
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		<title>Taxi fahren &#8211; Wien im Schnee</title>
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		<pubDate>Tue, 30 Nov 2010 17:30:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Burgy Zapp</dc:creator>
				<category><![CDATA[BZ Blog Zeitung . Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Schriftsteller]]></category>
		<category><![CDATA[amüsant]]></category>
		<category><![CDATA[Taxi]]></category>
		<category><![CDATA[Wien]]></category>

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		<description><![CDATA[Taxi fahren - Wien im Schnee : Michael ist betrunken, so wie in dem Moment, in dem er mir die Geschichte erzählt. Wenn er sehr betrunken ist, denkt man er sei sehr müde. Und dann hat er auch diesen Blick, aber jetzt nicht, denn die Mädchen sind schon im Bett. Genauso war das an dem Abend in Wien.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://burgyzapp.de/de/wp-content/uploads/2010/11/b2_sn_IMG_0589_Z_nf_o_Negativ.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-536" title="b2_sn_IMG_0589_Z_nf_o_Negativ" src="http://burgyzapp.de/de/wp-content/uploads/2010/11/b2_sn_IMG_0589_Z_nf_o_Negativ-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a>Wien, irgendwo am Stadtrand &#8211; ganz weit draußen<br />
</strong></p>
<p>Michael ist betrunken, so wie in dem Moment, in dem er mir die Geschichte erzählt. Wenn er sehr betrunken ist, denkt man er sei sehr müde. Und dann hat er auch diesen Blick, aber jetzt nicht, denn die Mädchen sind schon im Bett. Genauso war das an diesem Abend in Wien.</p>
<p>Es ist kalt, so kalt, dass es nicht schneit; Winter eben &#8211; in Wien. Alle haben das gemerkt, nur Michael nicht. Er hat eine Jeans an, ein Hemd und einen Pullunder. Als er über die Straße wankt kommt ihm ein Eskimo-Mensch entgegen mitsamt Handschuhen, Mütze und Schal. Es ist (<strong>S</strong>iegfried <strong>C</strong>aesar <strong>H</strong>einrich <strong>E</strong>mil <strong>I</strong>da <strong>S</strong>iegfried <strong>S</strong>iegfried) kalt. Auch Michael merkt es nach einer Weile, zum Laufen ist es sowieso zu weit. Also greift er in die Tasche, kein Geld, na gut also zur Bank. Michaels betrunkener Blick sucht eine Bank, findet aber keine. Aber ein Taxi. Also kommt er winkend und schlotternd zur Straße gerutscht. Der Rand von Berlin ist dunkel, zum Glück, denn sonst hätte er das Taxileuchten nicht entdeckt.</p>
<p>Taxi hält an, er reißt die Tür auf: &#8220;Ich muss in die Altstadt, habe aber kein Geld, können wir an einem Bankomaten anhalten?&#8221;</p>
<p>&#8220;Ja,&#8221; sagt der Taximann und ergänzt: &#8220;steigen Sie schnell ein, es ist kalt.&#8221;</p>
<p>Missgünstig betrachtet er Michael. Michael hat nur Kleidungsstücke an, die total schick sind &#8211; warm sind sie nicht, um so mehr freut er sich über das Taxi und die Wärme. Michael ist schon beinahe weg-gedropped, als der Taxifahrer ihn anschnauzt. Michael blickt erstaunt auf. Ein Blick aus dem Fenster verrät ihm: &#8220;Bank = Bankomat = Karte + Code = Geld = Nach Hause.</p>
<p>Nochmal schnauzt ihn der Wiener Taximann an: &#8220;Hey, woher weiß ich, dass Sie nicht abhauen?&#8221;</p>
<p>Michael drückt ihm sein Telefon in die Hand. &#8220;Ich lasse mein Telefon bei Ihnen.&#8221;</p>
<p>Taximann: &#8220;So wird das nix, das Telefon könnte ja wertlos sein und wir sind schon bei 30 Euro.&#8221;</p>
<p>Michael müde: &#8220;Das ist ein nagelneues Smartphone, damit können wir über die Grenze fahren.&#8221;</p>
<p>Taximann unnachgiebig: &#8220;Da brauche ich schon etwas mehr Sicherheit, das kann ja jeder behaupten. Heutzutage kann man niemandem mehr trauen. So ist das leider.&#8221;</p>
<p>Michael zieht erschöpft das Portemonnaie aus der Tasche nimmt seine EC Karte heraus und gibt dem ungnädigen Taximann seinen Geldbeutel. Zufrieden nickt der Taximann; ein Porschedesign Geldbeutel, das gefällt ihm. Michael steigt aus, geht in die Bank. Im Geldbeutel sind seine ganzen Karten, er ist nervös. Schnell mit zitternden Händen gibt er die Karte und so schnell es sein malträtiertes Gehirn zulässt, den Code ein. Karte einstecken, 50 Euro Schein nehmen und schnell zum Taxi.</p>
<p>Michael will die Tür aufmachen, sie ist abgesperrt. Das Fenster geht auf, der Taximann lehnt sich rüber: &#8220;So jetzt zeigen Sie mir erstmal das Geld, bevor ich Sie nach Hause fahre. Kann ja jeder sagen, er hätte Geld geholt&#8221;. Michael will endlich nach Hause, sich endlich übergeben und dann mit einer Überdosis Vitamin C im Kreislauf ohnmächtig werden. Also wedelt er mit dem 50 Euroschein herum.</p>
<p style="text-align: center;">Geschickt greift der Taximann die 50 Euro und fährt weg. Michael spritzt der eisig-braune Salzwasser-Matsch an die Beine, während das Taxi mit seinem neuen Telefon, den Nummern, dem Geldbeutel mit den Karten und seinen Personalien in der kristall-kalten Nacht verschwindet. Das Nummernschild kann Michael nicht mehr lesen, alles dreht sich. Fluchend geht Michael zur Kreuzung, gucken wo er ist. Endlich erkennt er das Straßenschild, es ist noch sehr weit. Also zurück zur Bank, um nochmal Geld zu holen und noch ein Taxi für die Rettung. Das dünne Hemd ist eng und leicht, der Pullunder ist schick und dünn. Die Bank gibt ihm kein Geld, denn er hat schon welches geholt. <strong>F</strong>riedrich <strong>U</strong>te <strong>C</strong>aesar <strong>K</strong>aufman!</p>
<p>Der Fußweg ist weit, es ist kalt und immer wieder hört Michael die Worte des Taximanns in seinem Kopf kreisen: &#8220;Da brauche ich schon etwas mehr Sicherheit, das kann ja jeder behaupten.  Heutzutage kann man niemandem mehr trauen.&#8221; Ist das so?, leider eine Frage mit der wir immer wieder konfrontiert werden.</p>
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		<title>Taxi fahren Berlin im Schnee</title>
		<link>http://burgyzapp.de/de/blog/taxi-fahren-berlin-schnee/</link>
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		<pubDate>Mon, 29 Nov 2010 17:25:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Burgy Zapp</dc:creator>
				<category><![CDATA[BZ Blog Zeitung . Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Schriftsteller]]></category>
		<category><![CDATA[amüsant]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Taxi]]></category>

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		<description><![CDATA[Taxi fahren - Berlin im Schnee : Wir sind müde, sehr müde, meine Freundin ist auch betrunken, sehr. Also nehmen wir ein Taxi - kommt natürlich keins, also laufen wir ein Stück. Wir hatten viel gegessen, und danach viel getrunken. Beim Laufen kommt das System wieder in Gang und endlich findet auch ein Taxi durch das Schneegestöber zu uns. Wir winken. Das Taxi hält rutschend an und wir steigen vorsichtig ein: "Hey" motzt der Taxifahrer: "machen sie mein Taxi nicht nass." Freundlich und zugleich verständnisvoll erwidere ich: "Wir waren nur kurz draußen und unsere Sohlen sind unendlich glatt, kein Schnee-Kristall hat eine Chance; Ledersole."]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Berlin, irgendwo am Stadtrand &#8211; ganz weit draußen<br />
</strong></p>
<p>Wir sind müde, sehr müde, meine Freundin ist auch betrunken, sehr. Also nehmen wir ein Taxi &#8211; kommt natürlich keins, also laufen wir ein Stück. Wir hatten viel gegessen, und danach viel getrunken. Beim Laufen kommt das System wieder in Gang und endlich findet auch ein Taxi durch das Schneegestöber zu uns.</p>
<p>Wir winken. Das Taxi häl<a href="http://burgyzapp.de/de/wp-content/uploads/2010/11/b2_t1_IMG_0181_Z_nf_o_Negativ_cut.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-540" title="b2_t1_IMG_0181_Z_nf_o_Negativ_cut" src="http://burgyzapp.de/de/wp-content/uploads/2010/11/b2_t1_IMG_0181_Z_nf_o_Negativ_cut-270x300.jpg" alt="" width="270" height="300" /></a>t rutschend an und wir steigen vorsichtig ein: &#8220;Hey&#8221; motzt der Taxifahrer: &#8220;machen Sie mein Taxi nicht nass.&#8221;</p>
<p>Freundlich und zugleich verständnisvoll erwidere ich: &#8220;Wir waren nur kurz draußen und unsere Sohlen sind unendlich glatt, kein Schnee-Kristall hat eine Chance; Ledersole.&#8221;</p>
<p>Er brummt: &#8220;Auf ´ne Kurzstrecke habe ich aber keinen Bock.&#8221;</p>
<p>Ich entgegne freundlich aber unmissverständlich: &#8220;Schwedter Ecke Kastanien Allee, wir wollen durch die ganze Stadt&#8221;</p>
<p>Meine Freundin kämpft mit dem Anschnallgurt und lehnt sich kichernd und noch immer bibbernd an mich.</p>
<p>Drei Minuten später wähnen wir uns bereits in Sicherheit, aber dann: &#8220;Haben Sie gerade gepupst?&#8221;</p>
<p>Verdutzt entgegne ich: &#8220;Bitte wie?&#8221; was soll ich auf so eine Frage antworten, also entgegne ich sachlich: &#8220;Ich pupse nicht, sollte es stinken, bitte ich Sie das Fenster zu öffnen.&#8221;</p>
<p>Ich rieche nichts, aber meine Freundin stupst mich an, und ich weiß Bescheid. Der Taxifahrer grummelt böse: &#8220;Ich will nicht, dass in meinem Taxi gepupst wird, ich will nicht, dass das nochmal vorkommt. Haben wir uns verstanden.&#8221;</p>
<p>Wir bejahen leicht irritiert.</p>
<p>Meine Freundin kichert leise und redet vom Wackelpudding aus Wodka, das gefällt ihr. Und zwar nicht weil es Wackel-Pudding war, oder Wodka, sondern weil es viele ganz kleine Wackel-Pudding waren. Entsprechend viele hat sie begeistert verköstigt. Das gefällt ihr und mir gefällt, dass es ihr gefällt. Sie findet das total süß und ich finde es süß, dass sie es süß findet. So einfach ist es, glücklich zu sein.</p>
<p>Der Taxifahrer bremst plötzlich, dreht sich um und fährt uns wütend an: &#8220;Hey, was soll das, haben Sie schon wieder gepupst?&#8221;</p>
<p>Neutral entgegne ich: &#8220;Vielleicht hat es schlecht gerochen an der Kreuzung an der wir eingestiegen sind, jetzt wird die Luft warm und der Geruch entfaltet sich?&#8221;</p>
<p>Er ist nicht zufrieden, beginnt zu schimpfen, fährt aber wieder weiter. Ununterbrochen schimpft er, wie unverschämt das sei, was uns einfallen würde, und er sei sich sicher, dass wir gepupst hätten.</p>
<p>Das Taximeter zeigt 7 Euro an, wir müssen sicher noch 14 Euro weit fahren. Durch das Schneegestöber kann man einen Randbezirk der Stadt erkennen, als das Unglück seinen Lauf nimmt. Aus der Richtung meiner Freundin kann der aufmerksame Zuhörer ein vernehmbares: &#8220;Pppffffs&#8221; hören.</p>
<p>Wir fahren gerade auf der mittleren von drei wenig befahrenen Strassen-Spuren. Der Taxifahrer bremst, der Wagen schlingert, bleibt quer über drei Spuren stehen. Noch bevor er ein Wort gesagt hat oder der Grund der Vollbremsung seinen Weg in unsere vernebelten Gehirne bahnt springt er aus dem Taxi. Sofort drücke ich den Knopf zum Abschnallen, erst meinen, dann ihren. Er reißt die hintere linke Tür auf, ich ziehe meine Freundin schnell zu mir und stoße gleichzeitig meine, die rechte Tür auf. Er versucht sie noch im Auto zu greifen, erwischt aber nur die Handtasche. Ich ziehe, sie zieht, er zieht. Sie kreischt, ich rufe, er brüllt. Dann rutscht er auf der glatten Fahrbahn aus, die zwei Autos hinter uns hupen. Er lässt los, ich schlittere, sie hechtet und dank ihrer Stöckelschuhe, die sich grausam fest-krallen, fällen wir nicht. Erstaunlich schnell machen wir uns aus dem Staub, während uns der Taxifahrer hinterher brüllt. Frierend, laufen wir ein paar Schritte, bis wir endlich das nächste Taxi finden.</p>
<p>Als sie etwas sagen will, schneide ich ihr das Wort ab: &#8220;Jeder Pups hat uns 4 Euro gespart.</p>
<p>trotzig ergänzt sie: &#8220;Nein, 2,50&#8243;</p>
<p>Wir lachen.</p>
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		<title>Rückblick Künstlersalon Berlin 17</title>
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		<pubDate>Fri, 01 Oct 2010 13:12:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Burgy Zapp</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Burgy Zapp Chronologie]]></category>
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		<description><![CDATA[Rückblick Künstlersalon Berlin 17]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://burgyzapp.de/de/wp-content/uploads/2010/10/ks10_ks16_5870.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-1012" title="ks10_ks16_5870" src="http://burgyzapp.de/de/wp-content/uploads/2010/10/ks10_ks16_5870-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a>Als Gastgeber bin ich sowohl abgebrüht als auch Sturm-fest, mit 400 feiernden Gästen in meiner Hauptstadt Wohnung bin ich so einiges gewöhnt. Der letzte <a href="http://kunstbewegung.info/de/K%C3%BCnstlersalon_Berlin">Künstlersalon Berlin</a> 17 (vgl. <a href="http://burgyzapp.de/einladung_ksalon_17x.php">Vor-Einladung</a> &amp; <a href="http://burgyzapp.de/einladung_ksalon_17.php">Einladung</a>) war wieder ein Rekord (6 Stunden Diskurs der Kultur-Theorie) und für mich als Gastgeber eine neue Herausforderung.</p>
<ul>
<li>Der Auftakt durch <a href="http://kunstbewegung.info/de/Profil:Philipp_Koch">Philipp Koch</a>s Lesung war großartig, das Publikum war von Anfang an aktiv und aufmerksam involviert bereits um 20 Uhr !!!!</li>
<li>Die gemeinsam verfasste Kunst-Kritik und das anschließend entsprechend und ebenso gemeinsam entstandene Werk waren ein lustvolles und humoristisches Spiel von Erwachsenen.</li>
<li>Die Announcements <a href="http://kunstbewegung.info/de/Anthologie_K%C3%BCnstlersalon_Berlin">Anthologie Künstlersalon Berlin</a> und <a href="http://kunstbewegung.info/">Kunstbewegung.info</a> bzw. <a href="http://kunstbewegung.info/de/Datenatelier">Veröffentlichungs-Tool für Kunst und Kultur</a> waren kurz.</li>
<li>Die Filmvorführung des WAHNFRIEDS Kunstfilms durch den Produzenten Paul M Waschkau war sehr hart und qualitativ sehr hochwertig. Die geradezu ätzende erste Kritik wurde durch das anspruchsvolle Publikum sofort zerfetzt, während der Krieg-thematisierende Kunstfilm differenzierte Emotionen hervorrief. Nach wie vor ist die Kritikkultur im Künstlersalon Berlin die hochwertigste die im Bereich Kultur vorzufinden ist.</li>
<li><a href="http://kunstbewegung.info/de/Profil:Dodi_Reifenberg">Dodi Reifenberg</a> wurde von den Gästen begeistert in der Kuration begrüßt.</li>
<li>Inoffiziell auch Simone Schmidt &#8211; offiziell erst im Künstlersalon Berlin 18.</li>
<li>Die Führung des Gastgeber <a href="http://kunstbewegung.info/de/Profil:Burgy_Zapp">Burgy Zapp</a> (ich)  durch seine <a href="http://kunstbewegung.info/de/K%C3%BCnstlersalon_Berlin_online">Kuration</a> wurde positiv und konzentriert aufgenommen.</li>
</ul>
<p><strong>Jetzt das Wichtigste: Der Diskurs zum Thema Geschmack versus Präferenz</strong></p>
<p>Ursprünglich war eine Zitaten-Lesung aus meinem Buch &#8220;<a href="http://kunstbewegung.info/de/Die_7_Kunst-Theorien"><em>Die 7 Kunst-Theorien</em></a>&#8221; geplant, die ich als erfahrener Moderator weggelassen und anstelle dessen frei über das Kapitel zur Theorie <em>Geschmack versus Präferenz</em> referiert habe. Nach der 3 minütigen Einführung haben sich wechselnd jeweils 5 bis 25 Persönlichkeiten über 6 Stunden hinweg im Diskurs zum Thema Geschmack versus Präferenz keine Geschenke gemacht. Die Unterhaltung hat keinen Aspekt ausgelassen, war höflich, wissenschaftlich, emotional, herzlich und überaus anspruchsvoll. Einige Aspekte und Perspektiven sind zu nennen: Wissenschafts-Wissenschaften, Erkenntnis-Theoretische Perspektive, Genie-Perspektive, Lerntheoretische Perspektive, Evolutions-Theoretische Perspektive, Kultur-Evolutions-Theoretische Perspektive, Kunst-Historische Perspektive, Emotional-Soziologische Perspektive, Humanistische und Ontologische Perspektiven waren ebenso vertreten wie unwissenschaftliche und überaus herausragend gute intuitive Beiträge. Nach meiner Abwesenheit hat ein Philosoph die Moderation ebenso liebevoll und respektvoll übernommen, der sich seit dem ersten Künstlersalon Berlin im Diskurs engagiert.</p>
<p><strong>Konsequenzen</strong></p>
<p>Aufgrund der starken inhaltlichen Aspekte gab es ein Problem den Tanz-Aspekt zu initiieren was dank der musikalischen Ambitionen am PC dann schließlich doch noch gelang <img src='http://burgyzapp.de/de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> .</p>
<p>Die kultivierten Damen haben mich überzeugt, dass ein Fernsehformat, das derartige Diskussionen der Öffentlichkeit zugänglich macht unbedingt ins Leben gerufen werden muss und unbedingt von mir moderiert werden sollte.</p>
<p>Ich bedanke mich ganz herzlich bei den Referenten der Diskussion und bitte um Kontaktaufnahme der Beteiligten, damit diese an den großen Erfolg anknüpfend an weiteren Schritten (Veröffentlichungen und TV) partizipieren können.</p>
<p>Aufgrund der spannenden Diskurse war ein Ortswechsel unmöglich und unnötig.</p>
<p><strong>Vorfreude</strong></p>
<p>Ich hoffe möglichst viele Gäste der letzten 2 Salon wieder beim Künstlersalon Berlin 18 zu begrüßen, auch und gerade weil ich gespannt bin, wie sich die Themen weiter entwickeln.</p>
<p>Ich bedanke mich ganz herzlich für die aktive Partizipation, den finnisch-literarischen Besuch, bei den kultivierten Damen, bei Christina für die weibliche Hand am Buffet, der <a href="http://burgyzapp.de/de/agency/">Burgy Zapp Agency</a>, bei meinem Türsteher und den engagierten Gästen für die Unterstützung</p>
<p>Euer Burgy Zapp</p>
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		<item>
		<title>Nebenkosten des Sexualverkehrs</title>
		<link>http://burgyzapp.de/de/blog/nebenkosten-des-sexualverkehrs/</link>
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		<pubDate>Mon, 06 Sep 2010 10:46:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Burgy Zapp</dc:creator>
				<category><![CDATA[BZ Blog Zeitung . Berlin]]></category>
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		<category><![CDATA[Sexualverkehr]]></category>

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		<description><![CDATA[Nebenkosten des Sexualverkehrs - Ja, warum schreibe ich den Artikel gerade jetzt? Weil ich gerade meine Steuererklärungen der Jahre 2005, 2006, 2007, 2008 und 2009 soweit fertig gemacht habe. Warum das so ist, ist wohl eine andere Geschichte von viel Arbeit und dem Grundthema: Der Staat schuldet mir Geld! Wir wollen hier aber über Sexualverkehr reden, ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ja, warum schreib<a href="http://burgyzapp.de/de/wp-content/uploads/2010/09/re2_sw1_IMG_0078.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-554" title="re2_sw1_IMG_0078" src="http://burgyzapp.de/de/wp-content/uploads/2010/09/re2_sw1_IMG_0078-276x300.jpg" alt="" width="276" height="300" /></a>e ich den Artikel gerade jetzt?</p>
<p>Weil ich gerade meine Steuererklärungen der Jahre 2005, 2006, 2007, 2008 und 2009 soweit fertig gemacht habe. Warum das so ist, ist wohl eine andere Geschichte von viel Arbeit und dem Grundthema: Der Staat schuldet mir Geld!</p>
<p>Wir wollen hier aber über Sexualverkehr reden, das machen wir zwar nicht, aber wir berühren das Thema mehrmals <img src='http://burgyzapp.de/de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Auf Seite XY der Anweisung zum Ausfüllen eines Formulars, das ich im Web nirgends auftreiben konnte, steht irgendwo in Schriftgröße 6 das Wort Nebenkosten von Irgendwas, ok. Es geht um Marketing und Kunden werben, mir fällt natürlich spontan eine Szene ein: Berlin vor 3 Jahren.</p>
<p><strong>Setzen Sechs<br />
</strong></p>
<p>Die tollen Damen in meinem Leben sind klug und aufmerksam, sie bringen mir immer wieder tolle Sachen bei, wie zum Beispiel während eines spontanen Dates nach einer Theateraufführung im Ballhaus Ost, in der ich zwei Rollen gespielt hatte:</p>
<p>Burgy: &#8220;Wie hat es Dir gefallen?&#8221;</p>
<p>Junge Dame: &#8220;Ne ich war nicht im Theater, ich bin nur so hier in der Theater-Lounge zum trinken.&#8221;</p>
<p>Mein ebenfalls am Tisch sitzender Onkel (Diplomatenfamilie) verdreht &#8211; nach einer ätzenden aber gerade noch höflichen Kritik an irgendetwas &#8211; angesichts meiner Kennnenlern-Versuche die Augen und stellt die Freundin der jungen Dame schnell meiner gut aussehenden und männlichen Produktionsleitung vor. Alle unterstützen mich fleißig, aber als die Unterstützung nach Hause geht mache ich wieder einmal alles falsch und das, obwohl wir inzwischen alleine in später Nacht sitzen; bis die junge Dame endlich eingreift: &#8220;Also das ist alles Scheiße, was du da so machst. So wird das nichts mit uns. Wenn du die Nacht mit mir verbringen willst, dann müssen wir nochmal anfangen.&#8221;</p>
<p>Völlig erstaunt: &#8220;Äh, ich habe dich doch gewarnt, dass ich kein Berliner-Profi-Aufreißer bin.&#8221;</p>
<p>Junge Dame: &#8220;Ich dachte, das ist so ein Spruch, aber, das es so schlimm wird: Also wir fangen bei der Namensnennung an. Nachdem du mir nochmal deinen Namen genannt hast, überlässt du das Gespräch einfach mir, ok, und dann klappt das auch.&#8221;</p>
<p>Und es hat geklappt, ich war beeindruckt, nicht nur wie gut sie das kann, sondern nach der Nacht auch von der tollen Beziehung, die wir hatten. Und noch immer bin ich beeindruckt von der tollen Dame, inzwischen eine gute Freundin und Arbeitsgefährtin.</p>
<p>=&gt; Daraus folgere ich: Es ist nicht einfach.</p>
<p><strong>Was kostet Sexualverkehr</strong></p>
<p>Prinzipiell müsste man der Steuer unterschiedliche Formulare geben.</p>
<ol>
<li>Eines für Frauen, bei denen die Kosten mehr emotional und oft nach dem Sex, aber auch vor dem Sex anfallen.</li>
<li>Ein anderes Formular für Männer, hier liegen die Kosten ausdrücklich vor dem Sex, in seltenen Fällen in Abhängigkeit von der Dame aber auch ganz massiv in den 30 Jahren nach dem Sex.</li>
<li>Ein drittes Formular würde die erfolglosen Werbungskosten erfassen und könnte von Frauen und Männern gleichermaßen ausgefüllt werden, das ist sozusagen der &#8220;Overhead&#8221;.</li>
<li>Ein Formular würde zusätzlich die psychischen Vorsorge-Kosten und ein anderes die logistischen Nebenkosten des verschobenen Zeitmanagements und somit der entgangenen Einnahmen sowie Reisekosten bei Fernakquise erfassen.</li>
<li>Natürlich fehlt noch das Formular Spätfolge-Nebenkosten, psychischer (Therapien, Vertrauensverlust, Maßnahmen zum Abbau von Ängsten und Frustrationen) oder physischer Natur (Kinder kann man absetzen, Unterhalt auch, zertrümmerte Wohnungen oder Telefone wollen auch repariert werden)</li>
<li>Formular für Frühschädigungen. Hier kann man eintragen:&#8221; Ich drohe ihm, mich umzubringen, wenn er mich nicht liebt.&#8221; oder aber &#8220;Ich ziehe um und kündige meinen Job, um sie nicht mehr sehen zu müssen.&#8221;</li>
</ol>
<p>=&gt; Daraus folgere ich: Wir haben es mit vielen versteckten Nebenkosten zu tun.</p>
<p><strong>Direkte Nebenkosten des Sexualverkehrs</strong></p>
<p><em><strong>humanes Weibchen</strong></em> Neben &#8220;schicke Klamotten kaufen, waschen, duschen, schminken, aussuchen, anziehen und auch noch viel Zeit und viele Fehlversuche&#8221; fällt auch ein bisschen Geld bei den Weibchen an und mehr Geld bei den unabhängigen Weibchen. Außerdem geschickte Kommunikation, Fragen, Schutzmauern innerlich und äußerlich in Artikulation, aufsuchen und suchen der richtigen Location und Zeitpunkte.</p>
<p><em><strong>humanes Männchen</strong></em> Bei den Männern, in die Klamotten fallen, aus der Wohnung raus, Location erfragen, suchen, finden, dann viel Zeit und Geld. Dann Geld und Locationwechsel, Geld und Locationwechsel, etc. ca 5 weitere Male, dabei coole Nerven gegen Ablehnung und eine aggressive Verteidigungshaltung gegenüber Unterbrechungen und Abwerbungsversuchen bewahren:  Denn Frauen sind ebenso unberechenbar für Männer wie Männer für Frauen, Frauen für Frauen und Männer für Männer.</p>
<p>Im Formular sind natürlich alle Angaben verschlüsselt in 3 Buchstaben und zwei bis drei beliebigen Zahlen Codes anzugeben. Außerdem ist alles noch viel komplizierter, denn all die Nebenkosten müssten natürlich von den direkten Kosten für Sex abgegrenzt werden und völlig anders in Kategorien zusammengefasst werden, als es ein logisch denkender Steuerzahler vermuten könnte. Die direkten Kosten würden ja auch in einem anderen Formular angegeben werden, hierzu würden beispielsweise Kalorien, Zeit und Materialaufwand sowie andere Betriebs- und Produktionskosten gehören. Je nach Kostenart sind diese entweder als Prozentsatz von irgendwas absetzbar, nur bis zur gedeckelten Höhe oder nur innerhalb eines vorgegebenen Pauschalbetrages; oder aber in ganz anders berechneter Höhe; die von vielen einzelnen sich ständig ändernden Bestimmungen abhängt .</p>
<p>=&gt; Daraus folgere ich: Die Komplexität des Gegenstands Nebenkosten des Sexualverkehrs multipliziert mit der Komplexität der Steuer bringt uns nahe an den unendlichen Wahnsinn.</p>
<p><strong>Nebenkosten für Sex sind nicht absetzbar</strong></p>
<p>Meine nächste Überlegung war natürlich, dass es also gar nicht so schlimm ist, dass Nebenkosten des Sexualverkehrs nicht steuerlich erfasst und berücksichtigt werden. Erstens (1.) sind meine Nebenkosten für Sex erstaunlich gering, jetzt mal so verglichen mit meinen Reisekosten, die echt hoch sind, und zweitens (2.) würde mir das die Romantik nehmen und mich noch das letzte Stückchen gut bewahrter und bewachter Naivität kosten und drittens (3.) hätte ich dann keine Lust mehr auf Sex, wenn ich danach noch mehr Formulare ausfüllen muss.</p>
<p>=&gt; Daraus folgere ich: Meine Reisekostenabrechnung muss dringend besser werden.</p>
<p><strong>Über die Profijäger</strong></p>
<p>Ja, es gibt sie, auch unter den Frauen und auch unter den Männern, ich habe sie schon gesehen. Der Buchhaltungsaufwand wäre enorm und würde wie jede Steuer jeglichen Rahmen sprengen. Die haben 7 bis 21 Termine die Woche mit 3 bis 5 Optionen, die Leistungselite liegt bei 5 Erfolgen pro Woche. Die besten Manager(innen) erreichen das Ziel 3 bis 7 mal die Woche mit 3 bis 5 Optionen. Tägliche Kosten bei den männlichen Profis liegen etwa bei 80 Euro Highend und 12 Euro Normalbudget pro Tag, bei den Damen zwischen 0 und 12 Euro pro Tag. Etwa 60 bis 120 Lügen werden pro Tag nötig und müssen aus Nachhaltigkeits- und Konsistenz-Gründen alle behalten werden. Ohne meist leichte oft auch harte Drogen ist so eine Leistungskarriere nicht denkbar; ohne regelmäßige Verhaltenskontrollen und kleinen aber eingeschworenen Freundeskreis und einen sehr guten und günstigen Buchhalter sogar völlig undenkbar.</p>
<p>=&gt; Daraus folgere ich: Erkenne den Profijäger, genieße seine/ihre Aufmerksamkeit und verliebe dich nicht.</p>
<p><strong>Über die Opfer</strong></p>
<p>Können nicht zwischen Lügen und Wahrheit, bzw. Jäger und Beisteher unterscheiden. Glauben mit zunehmender Opfererfahrung gar nichts mehr, auch nicht ihren Gefühlen. Lassen sich aber trotzdem vom Augenblick überwältigen, nutzen jedoch hierbei die wideren Umstände zur Legitimierung jeglicher eigener Entscheidungen, ohne die es ja nun auch nicht geht.</p>
<p>=&gt; Daraus folgere ich: Opfer sein ist auch nicht gut, besser gleich zum Arzt gehen und Gefühle einfrieren lassen?</p>
<p>Eventuell setze ich die Serie fort?</p>
<p>Euer Burgy Zapp</p>
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		<title>Lärm und Wahrnehmung</title>
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		<pubDate>Sun, 05 Sep 2010 09:57:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Burgy Zapp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Schriftsteller]]></category>
		<category><![CDATA[amüsant]]></category>
		<category><![CDATA[Höflichkeit]]></category>
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		<description><![CDATA[Lärm und Wahrnehmung - Der See liegt noch im Schatten der Bäume in meinem wild überwucherten Atelier Garten. Der Nachbar steht 4 Meter von seinem super lauten Rasenmäher entfernt, um einen einzelnen störenden Grashälm-Irrtum seines Mähers manuell zu entrupfen. Ich spare mir den Kommentar gehe frierend wieder rein und schließe die Tür.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wieder zurück in Be<a href="http://burgyzapp.de/de/wp-content/uploads/2010/09/ngt9_t28_IMG_0432.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-545" title="ngt9_t28_IMG_0432" src="http://burgyzapp.de/de/wp-content/uploads/2010/09/ngt9_t28_IMG_0432-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a>rlin &#8211; nein die letzte Woche zählt nicht &#8211; bringe ich wieder eine Geschichte aus meinem Atelier, der Feeman´s Close mit. Anmerkung: Wer eine höhere Erziehung genossen hat, wird angesichts der Uhrzeiten grinsen.</p>
<p>Einst vor einem Jahr: Ich habe den Pinsel in der Hand und male vor dem Gartenatelier, aus dem Fenster des oberen Ateliers hängt eine Lautsprecher-Box an einem Kabel vom dem Dach. Das Raumschiff im Hörspiel schießt schon wieder <span style="font-weight: normal;">(Lautstärke 55 dB(A))</span>, der Kapitän des schweren Kreuzers erklärt dem Zuhörer gerade <span style="font-weight: normal;">(Lautstärke 40 dB(A)) </span>warum die Plasma II Schirme dem Faserfusions-Strahler nichts entgegenzusetzen haben. Da steht ein Nachbar vor mir und erklärt im Schlafanzug schwitzend &#8211; es ist Hochsommer, etwa 9 Uhr abends: Meine Frau schläft bereits und der Lärm, der würde sie stören.</p>
<p>Sofort entgegne ich: &#8220;Oh entschuldigen Sie, darf ich ihr schnell Ohrenstöpsel von oben holen?&#8221;</p>
<p>Er ist nicht so begeistert und nach einer halben Stunde gebe ich auf, mein Hörspiel wird ausgeschaltet, ich werfe den Pinsel in die Tonne, schließe den Topf und ziehe mich &#8211; belästigt &#8211; ebenfalls in meine Gefilde zurück.</p>
<p>Vor ein paar Wochen. Ich habe meine Arbeit am Vorabend kurz unterbrechen müssen, um einen Schlachtzug in WOW zu leiten, es war furchtbar stressig mit dem neuen Tank, aber OK. Zurück an der Arbeit läuft es super und entsprechend reihen sich bis früh morgens die Arbeitsstunden progressiv aneinander. Endlich im Bett schlafe ich auch 3 Stunden bis der erste Nachbar um ca. 8:30 Samstag-Morgen mit viel Schwung seinen Rasenmäher mit ca. <span style="font-weight: normal;">125 dB(A) direkt im linken Garten in Schwung bringt. Ich stehe schnell wach werdend auf, mein Kreislauf ist immer noch da und so sprinte ich zum Balkon. Der See liegt noch im Schatten der Bäume in meinem wild überwucherten Atelier Garten. Der Nachbar steht 4 Meter von seinem super lauten Rasenmäher entfernt, um einen einzelnen störenden Grashälmchen-Irrtum seines Mähers manuell zu entrupfen. Ich spare mir den Kommentar gehe frierend wieder rein und schließe die Balkontür. Um 12 Uhr fängt der rechte Nachbar an, mit einer Kreissäge </span>ca. <span style="font-weight: normal;">130 dB(A). Nicht-Ok, ich gebe das Schlafen wieder auf, mache mir einen Tee. Dann unterhalte ich mich sehr sehr laut </span>ca. <span style="font-weight: normal;">60 dB(A) in der Küche und schreie meiner Mutter von 30 cm Entfernung ins Gesicht, was denn heute auf meinem Arbeitsprogramm für das Marketing stünde. Sie versteht nichts, die Säge ist lauter. In der Bibliothek ist es leise und die Arbeit beginnt. Am Nachmittag wird es dann auch draußen leiser. Der Nachbar </span><span style="font-weight: normal;">mit dem Rasenmäher </span><span style="font-weight: normal;">schräg gegenüber 80 </span><span style="font-weight: normal;"> dB(A), dann der andere auf der anderen Seite gegenüber </span><span style="font-weight: normal;"> 70 dB(A) Rasenmäher, dann die Straße runter </span><span style="font-weight: normal;">60 </span><span style="font-weight: normal;"> dB(A) </span><span style="font-weight: normal;">- wie überraschend &#8211; auch mit dem Rasenmäher. Später</span>,<span style="font-weight: normal;"> um 21.00 fällt es auch noch dem letzten ein, schnell noch vor der Dunkelheit den Rasen zu mähen und dann sind wir wieder bei den </span><span style="font-weight: normal;">55 </span><span style="font-weight: normal;"> dB(A) vom Hörspiel. Ich schlafe seelenruhig ein und alles ist in Ordnung. </span></p>
<p>Am folgenden Montag höre ich Musik um 9 Uhr Morgens, der uns bereits bekannte Nachbar spricht mich auf der Straße an, ich stehe im Schlafanzug am Briefkasten: &#8220;Bitte wie?&#8221;</p>
<p>&#8220;Ich muss jetzt in die Arbeit, meine Frau schläft noch, könnten Sie einfach die Musik ausmachen?&#8221;</p>
<p>Ich antworte sehr höflich und verständnisvoll: &#8220;Haben Sie einen mit Benzin oder elektrisch betriebenen Rasenmäher?&#8221;</p>
<p>Er hat nicht verstanden, ich erwarte von Bayern auch keine allzu spontane Toleranz oder Flexibilität hin zu anderen Denkmustern, das ist auch nicht schlimm so. Ich bleibe nochmal kurz stehen und verabschiede mich höflich winkend. Da fragt er mich plötzlich &#8211; glaubend oder &#8211; verstehend: &#8220;Arbeiten Sie nachts?&#8221;</p>
<p>&#8220;Ja, das kommt vor&#8221; erwidere ich, das versteht er, nickt und tritt seine erste Schicht für heute an, ohne ein weiteres Wort.</p>
<p>Als überaus freundlicher Mensch, der sich ständig für die Welt bei der Welt entschuldigt, hat man den Vorteil, dass alle völlig geschockt sind, ist dies einmal nicht der Fall. Je länger ich die Menschen kenne, desto mehr stelle ich fest, dass man den Menschen Schranken weisen muss, wie kleinen unvernünftigen Kindern, die sich alles nehmen wollen.</p>
<p>Vielleicht ist die Höflichkeit ebenso subjektiv, wie Geräuschquellen (Rasenmäher und Kreissägen) subjektiv als nützlich oder aber als störender Lärm empfunden werden können.</p>
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