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Rückblick (Messe-) Künstlersalon Berlin 15

Tuesday, December 29th, 2009

Der Künstlersalon Berlin 15 war zugleich eingebettet in die Markteinführung des Gastgebers Burgy Zapp in den Kunst-Markt auf der Kunstmesse Berliner Liste. Er hat am Samstag den 26. Sept. 2009 auf der Berliner Liste an Stand D15 begonnen und wurde nach dem Transport durch den Shuttle-Service der Burgy Zapp Agency in der Wohnung des Künstlersalons Berlin um 21 Uhr fortgesetzt.

Inhalt:

  • Programm-Rückblick des Messe-Künstlersalons Berlin
  • Messe & Salon . Berichte von der Messe
  • Ein Artikel: Die große Hochzeit: Kunst-Markt begegnet Kunst-Betrieb
  • Sammler kaufen von Sammlern im Künstlersalon Berlin
  • Das kleine große Konzert von Raiders Connection

Programm-Rückblick des Messe-Künstlersalons Berlin:

  • Am Dialog haben die folgenden Künstler des Salons teilgenommen: Rainer Philippi, Tom Bäcker, Dodi Reifenberg, Patrick Gutschmidt, Rüdiger Mosmann, Boris Duhm, Yann Sommer, Gunnar Schulz, Dr. Christian Bahr und viele andere. Zahlreiche Gäste, Sammler, Galeristen etc. haben den Dialog ergänzt.
  • Boris Duhm hat seine Inzenierungen vorgestellt.
  • Ein neues abstraktes Werk von Patrick Gutschmidt wurde anlässlich seiner Aufnahme in die Zappsche Sammlung besprochen.
  • Rainer Philippi spielte eigene Lieder.
  • Die Amerikanische Auktion wurde mit einem Höchstgebot von 10 Euro - jedes Gebot muss zahlen, auch wenn es nicht den Zuschlag erhällt - abgehalten. 4 sehr kleinformatige Werke (Handgroß) des figurativen Malers (Werkstil Sinnliche Figurationen) wurden auktioniert. Die Auktion dauerte etwa 45 Minuten in denen die begehrten Werke heiß umkämpft wurden. Spannung, Kaufrausch, Spaß und Freude haben sich gegenseitig bedient. Ich bedanke mich ganz herzlich bei Gunnar Schulz für die großzügige Einreichung und die absolut gelungene Auktion.
  • Mit dem Interview eines ebenso gut aussehenden wie erfolgreichen Werbefilmers wurde die Fernsehdokumentation über Burgy Zapp und den Künstlersalon erfolgreich abgeschlossen. Der Arbeitstitel lautet “Der Weg des Künstlers Burgy Zapp aus dem Kunst-Betrieb auf den Kunst-Markt” Zentrales Thema sind der Künstlersalon Berlin und das künstlerische Umfeld des Künstlers.
  • Die zwei neuen Werke von Tom Bäcker, die in die Zappsche Sammlung aufgenommen wurden, konnten im Rahmen einer Diskussion über Impression versus Abstrakte Kunst und Suche einer Grenze ausführlich besprochen werden.
  • Raiders Connection gab ein kleines großes Konzert
  • Ebenso wurden Formate und Präsentation sowie Inhalt der Werke von Dietmar Korth und Julia Steuernagel diskutiert.
  • weiteres folgt unter Hochzeit

Messe & Salon . Berichte von der Messe

Der Künstlersalon Berlin 15 war eingebettet in die Kunstmesse Berliner Liste. Ein Bericht der Berlin Kunst-Messe Berliner Liste & der andere Messen liegt vor: Mittwoch, Donnerstag, Freitag, Samstag, Sonntag & Schlussbericht

Die große Hochzeit:
Kunst-Markt begegnet Kunst-Betrieb


von Burgy Zapp

Sie sind sich schon einmal begegnet, das ist sehr lange her. Er empfand sie sofort als begabt und attraktiv, fast unnahbar schön und aufregend. Sie hat es auch gleich gemerkt, er ist ein toller Versorger, stark, selbstsicher und solide. Er trifft die richtigen Entscheidungen, sie fühlt sich gut aufgehoben bei ihm…

Diese Glosse weiter lesen im Magazin für Kultur, Gesellschaft und Kunst

Sammler kaufen von Sammlern im Künstlersalon Berlin

Es war nicht unkompliziert, die Sammler waren sich einig. Der eine wollte mit Gewinn verkaufen, der andere mit Gewinn kaufen. Jedoch der Künstler war entrüstet und so gab es eine nicht von der Hand zu weisende schwierige Auseinandersetzung zwischen Sammlern und Künstlern. Der Versuch des Gastgebers zu vermitteln schien zum Erfolg zu führen bis die emotionale Verbindung des Künstlers mit seinem Werk, beflügelt durch die großen Emotionen des Abends zu weiteren Komplikationen führte. Eine Parallele hierzu findet sich auch in der Glosse wieder.

Das kleine große Konzert von Raiders Connection

Die Raiders Connection aus Berlin gab anlässlich des wunderschönen Abends ein kleines Konzert, das mit Begeisterung aufgenommen wurde. Später hat uns der Kitkat Club Berlin noch erfreut aufgenommen und den Eintritt spendiert, damit der Abend ohne Grenzen in die frühen Morgenstunden fortgeführt werden kann.

Erste Einzelausstellung ohne Öffentlichkeit im Berliner Untergrund

Sunday, February 15th, 2009

Meine erste Einzelausstellung nach dem Studium, fertig, vorbei, geschafft!

Jetzt bin ich auf dem Weg, auf dem Weg zum Markt, dort wo das Geld liegt. 10 Jahre lang habe ich mich im Kunst-Betrieb herumgetrieben, den Kunst-Markt aus der Ferne mit einer Mischung aus Skepsis, Missgunst und Verachtung betrachtet.

Vielmehr lagen mir die Inhalte am Herzen, das entwickeln interessanter neuer Konzepte und Inhalte für die Kunst. Inzwischen habe ich auch sympatische und authentische Markt-Teilnehmer kennen gelernt, die sich auch für Inhalte interessieren und nicht nur für die finanzielle Wertschöpfungskette oder Erfolgs-Etiketten.

Angst und Mut, beides
Vor der Ausstellung hatte ich Angst, Angst vor einer finanziellen Katastrophe. Die Investitionen waren bei 104 ausgestellten Bildern nicht nebensächlich.

Ich wollte denen „die bereits an mich geglaubt hatten, als der Erfolg meiner Kunst noch nicht absehbar war“ (vgl. Vor-Einladung Künstlersalon Berlin 11) ein Insidergeschäft ermöglichen.

Sie für ihre Unterstützung und Loyalität bevorzugen. Aus diesem Grund war die Kalkulation sehr sehr knapp. Außerdem sollte die Auswahl möglichst representativ und umfangreich sein. 104 Motive wurden mit meinem Kurator Philipp Koch ausgewählt. Hätte ich sogar die Hälfte aller Bilder verkauft, ich hätte ein massives Verlustgeschäft gemacht; die Produktionskosten wurden zu 100% vom Künstler - mir - finanziert.

Endlich, der Anfang vom Weg
Dann kam der Tag der Vernissage, etwa 45% der Bilder waren bereits verkauft. Der enorme Zeitdruck, den die Freundschafts-Vintage Sonderausstellung mit sich gebracht hat, war zu viel. Ich war überarbeitet und manisch überspannt.

  • 12.12.2008 Freundschafts-Vintage Vernissage
  • 13.12.2008 Künstlersalon Berlin 11
  • 14.12.2008 Fabrik-Werkausstellung angst emanation

Erst am 16.12.2008, nach der Vernissage habe ich realisiert: In Berlin habe ich bei meiner ersten Einzelausstellung nach dem Studium, jenseits der Öffentlichkeit von 104 ausgestellten Werken 108 verkauft.

Auf ganzer Linie erfolgreich

Der Erfolg hat meine Erwartungen überrascht, er war eine große Erleichterung, den plötzlich wurde es mir möglich, ein Buch nur aus den Verkäufen meiner Kunst finanzieren zu können. Das war ein Blitzstart, von 0 auf 100; schnell auf den Kunstmarkt, um als erfahrener Künstler meine Zweitkarriere als Schriftsteller finanzieren zu können. Das war mein neues erklärtes Ziel.

Im Rahmen der Vorbereitung für die Freundschafs-Vintage Sonderausstellung habe ich mich notwendigerweise mit meinen kunst-theoretischen Arbeiten beschäftigt und den Entschluss gefasst, diese endlich - erstmalig oder auch - in Buchform zu veröffentlichen. Noch mehr Arbeit, aber ein riesen Schritt für meinen Beitrag zum Kunst-Betrieb und den Eintritt in den Kunst-Markt.

Was ist mit der Öffentlichkeit

Nein, ich wollte erstmal die belohnen, die mir loyal zur Seite gestanden hatten, mich ermutigt hatten, den schwierigen Weg weiter zu gehen. Warum sollte ich viele Galeristen, Sammler und Kunstliebhaber der Öffentlichkeit einladen. Sie haben die letzten 10 Jahre an Kunstakademien verbracht, auf der Suche nach dem nächsten großen Künstlergenie. Oder sie sind von einer Kunst-Markt Location zur nächsten gelaufen. Das ist ihr gutes Recht! Aber es ist auch mein gutes Recht, sie die Preise zahlen zu lassen, die nach der Markteinführung deutlich gestiegen sind. Im Hinterhof vom ACUD gibt es praktisch kein Laufpublikum, außer ein paar Jazzliebhaber und Party-Volk, und diese haben auch den einen oder anderen Glücksgriff am Abend der Vernisage getätigt. Dennoch wurden 97% der 108 verkaufen Bilder vom Bekanntenkreis des Künstlers erworben.

Jetzt kommt der erste Kunst-Katalog und die Öffentlichkeit wird informiert.


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