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Eros versus Intellect

Monday, May 5th, 2008

Eros und Intellect sind ein Team, sie stehen sorgsam in der Mitte einer ruhigen und friedlichen Abendgesellschaft platziert. Während Intellect mit seinem Freund, der passenderweise Freund heißt redet, versucht Eros möglichst alle weiblichen Geschöpfe im Raum zu sondieren, ihre Geschlechtsorgane und andere Körperpartien, wie Brüste, Haarfarbe, Augenfarbe, Hautqualität und Proportionen sowie Alter genausestens mit der ihm eigenen Direktheit festzustellen. Intellect ist leicht abgelenkt, bemüht sich aber mit Freund die Unterhaltung über die Parallelen und Unterschiede zwischen Marx, Kant, Schopenhauer und natürlich Nitsche fortzuführen.

Intellect unterhält sich mit einem guten Freund, das hört sich etwa so an: “Ja ganz toll, ich sehe das genauso, was ich unbedingt sagen wollte ist …”

Eros unterbricht mit dem für ihn typischer weise abwesenden Charme und Taktgefühl: “Halts Maul Intellect, kuck mal auf 9 Uhr, ich muss unbedingt eine Sondierung durchführen.”

Intellect dreht sich nur ganz kurz um, wendet sich dann wieder dem Gespräch zu und: “… na auf jeden Fall, wollte ich sagen, dass …”

Eros ergreift sofort Kontrolle über den Körper, ruckt ihn mitten im Wort und grobschlächtig herum und grölt: “Geile Sau, boa super, jeaaa, undedingt, jetzt sofort - geil …” gleichzeitig beginnt er den Körper in Richtung der scharfen Frau zuzu bewegen, was eher an einen trunkenen Barbarenkrieger in speckiger Lederrüstung erinnert, der seit 100 Jahren keine Frau mehr gesehen hat.

Schockiert entreißt Intellect Eros die Kontrolle und entschuldigt sich in die Runde: “Sorry, …”

Eros blickt der Frau erst ins Gesicht, dann auf den Schritt, die Frau erwidert den Blick, während Eros die Brüste und Taile, sowie die Beine begutachtet und zufrieden dazwischengrunzt: “geil” an Intellect gewand fährt er fort: “Alles bereit machen für drüberrutschen und abspritzen, schnell gib mir Blut, das brauchst du für dein Gelaber sowieso nicht, ich habe ein zielführendes Projekt!”

Eros wendet sich mit einem Gesichtsausdruck voller gemischter Gefühle seinem Freund zu: “Wer ist den die junge Dame da drüben?”

Freund: “Das ist meine Freundin, wir führen leider nur eine offene Beziehung, aber lieber währe mir doch eine feste Beziehung.”

Intellect im Konversationston: “Ja, Frauen wissen nicht immer genau was sie wollen.”

Freund: “Warte, ich stelle sie dir kurz vor!”

Intellect: “Nein, äh, heute ist das echt nicht ratsam …”

Eros nutzt den Mund und klingt dabei völlig harmlos: “… obwohl es nicht schaden könnte, vielleicht finde ich ja raus was los ist.”

Der Freund nickt und stellt die Offene Beziehung vor.

Intellect stellt an Eros gewandt fest: “Allerdings sehr attraktiv, ich werde sie fragen, ob sie sich für Kultur interessiert, gemeinsame Interessen sind wichtig. Aber halte dich zurück, es ist schließlich die Freundin von unserem Freund. Wir müssen erst warten bis sich die Beziehung aufgelöst hat, oder wir helfen der Beziehung vielleicht doch besser wieder auf die Beine.”

Eros an Intellect gewandt: “Jaaaa, geile Idee, wir helfen nach und beenden die Beziehung indem wir sie auf der Toilette so richtig durchficken und wenn sie vor Glück und Lust schreit, dass es alle hören, hat sich das mit der Beziehung erledigt. Also pump mal etwas Blut runter, damit ich mich vorbereiten kann und hauche ihr ein paar Hormone ins Gesicht.”

Intellect an Eros: “Also da mache ich nicht mit, wir können doch Freund nicht einfach in den Rücken fallen, was ist mit Freundschaft, Loyalität und …”

Eros wendet den Kopf, lächelt die Frau an, sagt etwas aufmunternd bestätigendes zu ihr und wendet sich Intellect zu: “Die Knöpfe kriegen wir schnell auf, das sind geile Schenkel, die kann man sicher prima auseinanderspreizen und dann - jaaaaa rein damit - fortpflanzen. Komm lass uns noch etwas trinken, das Hilft dir immer.”

Intellect: “Nein, ich kann mich kaum noch konzentrieren und außerdem habe ich die Exfreundin im Kopf.”

Eros: “Total egal, in der haben wir schon oft genug abgespritzt, das hier ist echt erste güte Frischfleisch, wir pumpen sie voll mit Samen, biss er ihr aus allen Öffnungen rausläuft. Mach schnell, sie hat etwas über Kultur gesagt, das ist dein Ressort. Mach ihr Klar, das wir ein super Beschützer sind.”

Intellect bemüht sich sichtlich, hält sich dabei aber schüchtern zurück, trinkt von Eros linker Hand verführt noch etwas Schnaps. Eros führt die Hand regelmäßig mit dem üppigen Glas an den Mund und Intellect schluckt abwesend auf das Gespräch konzentriert. Die Frau bemerkt etwas, wie schüchtern wir seien und Eros jubelt Intellect an, gleichzeitig legt er seine Hand auf den Poo der Frau: “Super, das hast du gut gemacht, jetzt lass mich den Rest machen, wir fassen sie erstmal an und erinnern sie daran, dass sie einen Körper hat, der vor Lust schreit. Unterhalte inzwischen den Freund, der nervt total, der steht schräg hinter uns und uns im Weg.”

Intellect dreht sich verlegen widerwillig um und redet mit dem Freund, während Eros die Frau im Arm hält und sie, wenn Freund nicht kuckt, schnell mal anlächelt. Der Freund unterhält sich wieder mit Intellect und Eros hat freie Hand, er schenkt der Frau fleißig Alkohol nach, bis diese einiges getrunken hat.

Der Freund geht sich etwas zu trinken holen und Intellect redet mit der Frau das allgemeine Thema aufgreifen. Eros flüstert Intellect verschwörerisch zu: “Jetzt fühlt sie sich sicher, oh man wie geil die Frau riecht, schnell bevor er zurück kommt, lass mich mal ran, ich kriege das schon hin.”

Bevor der betäubte Intellect noch etwas sagen kann hat Eros die Frau bereits die frische Luft komplimentiert. Beim Laufen durch den Park faselt er an sie gewandt etwas von Träumen, Sternen und Romantik aber Intellect versucht einzugreifen, aber leider kann er sich nicht mehr konzentrieren.

Intellect an Eros: “Nein, das geht doch nicht, sie ist die …”

Eros an Intellect gierig unterbrechend: “Ja, genau die offene Fortpflanzungschance, schnell gib mir Blut, schütte Hormone aus, und konzentiere dich, vermassel mir nicht wieder das Ziel indem du an die Ex denkst.” (siehe hierzu den Artikel: Die menschliche Fortpflanzung, Burgy Zapp)

Intellect: “Sag sowas nicht, sie ist eine sehr gepflegte junge Dame, und das böse Wort kommt gar nicht in Frage, außerdem …”

Eros völlig im Wahn: “Ja, genau, außerdem ist sie total geil, sicher machen wir super Kinder heute Nacht. Hoffentlich benutzt sie keine Gummis, und wenn, dann machen wir einfach ein Loch rein.” Intellekt wird bei dem Gedanken an Kinder und Verantwortung spontan schlecht, Eros fährt fort: “Schnell sie redet wieder so einen Kulturblödsinn. Würde das Thema sofort ab, ihr Freund darf mit keinem Wort erwähnt werden. Rede mit ihr über die schönsten Erlebnisse in Ihrem Leben, das bringt sie ordentlich in Stimmung, der erste Kuss und so weiter, du weißt schon was ich meine.”

Intellect denkt darüber nach, ob er sich doch besser erbrechen sollte, ihm wird schnell schlecht. Inzwischen nutzt Eros die Gelegenheit und zieht die Frau gerade noch rechtzeitig hinter einen Busch. Er hat Freund auf dem Balkon entdeckt und hat angst das dieser von dort aus das elustre Treiben mit seiner Freundin im Park erblicken könnte. Eros grabscht, den Fall der Frau nutzend nochmal heftig an ihre Brust und dann in ihren Schritt. Intellect entschuldigt sich sofort, noch während alle zu Boden gehen. Für einen Moment liegt die Frau auf Eros, Intellect unter den beiden begraben und außer Atem wird ihm noch mehr schlecht. Die Frau gibt Eros einen Kuss auf die Wange, er ist für einen Augenblick abgelenkt. Intellect sammelt Superman gleich all seine Kräfte, konzentriert sich, er weiß was er will und schließlich schafft er es: Er wühlt sich unter den beiden hervor und hilft ihr sofort mit den Worten auf: “Entschuldige, ich wollte nur nicht das dein Freund etwas falsches denkt.” Dann stottert er weiter: “Ich bin … will nicht meinem Freund - äh - deinem Freund und eurer Beziehung in den Rücken fallen.”

Mit den Worten: “Das ist sehr anständig von dir!” verabschiedet sich die Frau und läuft zum Haus. Eros beschimpft Intellect auf dem Heimweg, auch während sich dieser mehrmals an unterschiedlichen Gartenzäunen im Abstand von jeweils 30 Metern erbricht: “Scheiße, Scheiße, Scheiße. Was sollte den das Gequatsche von Rücken fallen, du musst dein ganzes leben mit mir Verbringen, und dieser Freund, wann hat der uns denn jemals einen geilen Fick besorgt hääää. Verdammt noch mal was sollte das denn, es geht hier um Fortpflanzung.”

Intellect ist schwindelig in seiner Verlegenheit antwortet er nur: “Was du nicht willst, das mann dir tut, das tu auch einem anderen an.” Dann hat er die Strasse überquert und erbricht sich noch einmal in den nächsten Zaun.

Eros schimpft: “Sie wollte es, ich habe es gerochen, sie war schon ganz rutschig zwischen den Beinen, ich werde dir in den nächsten Tagen das Leben zur Hölle machen, du wirst so unausgeglichen sein, dass du überhaupt nicht an die Uni und die Arbeit denken können wirst. Das hast du nun davon. Und das nächste Mal, machen wir was ich sage!”

Die Eier schmerzen, der Phallos pocht, Eros jault, jammert und zetert vor Enttäuschung, während Intellect Eros den unfairen Kampfmitteleinsatz von Alkoholikadrogen gegen ihn und die Frau lamentierend vorwirft.

Euer Burgy Zapp

Von der Schönheit der Frauen, deren Nutzen und Unnutzen

Sunday, April 27th, 2008

Wie motiviert ein junger Herr seine Freundin dazu, sich schick anzuziehen ohne sie dabei unter Druck zu setzen. Diese Fragestellung beschäftigt mich seit jeher!

Zunächst gilt es zu klären, warum will der junge Mann – in diesem Fall ich – dass sich seine Freundin schön und gepflegt anzieht?

Ausgehen
Wir gehen aus, ziehen uns schick an, Mann ist völlig überrascht, wie schön die eigene Freundin ist. Neben ihr laufend kommt das Gefühl von Fremde auf, als würde man sie gar nicht kennen, als habe man einen anderen Menschen vor sich. Ja so viel kann das Äußere ausmachen. Sie hat sich für die Öffentlichkeit zurecht gemacht, währe man zuhause geblieben, vielleicht ein bequemer Jogginganzug, eine Jeans aus dem Müll… äh - aus dem untersten Fach im Kleiderschrank. Ein noch weiterer Pullover ohne Form und natürlich keine Wimperntusche, nichts hätte sie gemacht. Also stellt man sich die Frage: Für wen hat sie sich so schön gemacht, doch nicht für mich, sonst hätte sie sich zuhause ja auch sexy, elegant oder zumindest so angezogen, als würde sie annehmen, dass es etwas ausmacht. Genau darum geht es.

    Hier haben wir den ersten Grund von Männern – in diesem Fall mir: Wertschätzung meiner Person, jemand macht sich schön für mich.

Das Schöne, die kleinen Freuden im Leben
Was nutzt einem die schönste Freundin, wenn ihr Anblick den bunten und immerzu unpassend drapierten Autos auf der Strasse gleicht. Eine Beliebigkeit, die keinerlei Freude zu erwecken im Stande ist. Natürlich freue ich mich über meine – eine – die Freundin. Jeder Augenblick mit ihr bereichert mein Leben. Sie ist Teil meines Lebens und einer der angenehmeren. Als Künstler muss ich bemerken, das Auge isst mit, als Psychologe bemerke ich sachlich, das Äußere bestimmt maßgeblich die Wahrnehmungsprozesse, nicht nur die sozialen. Als Schriftsteller merke ich verlegen an, ich will auch eine der eleganten, geistreichen, immerzu interessanten Frauen über die ich zuweilen schreibe zur Freundin haben. Fazit: Weite Jeans und Pullover sind unansehnlich. = lieblose Kombinationen vermitteln dem Auge liebloses.

    Hier haben wir den zweiten Grund von Männern – in diesem Fall mir: Lebensfreude hervorgerufen durch die Schönheit und Ästhetik einer tollen Frau. Ein Geschenk der eigenen Freundin.

Kultur
Wenn ich Theater gespielt habe, ist es vorgekommen, dass ich vor dem Auftritt das Publikum gesehen habe. 50 Menschen in beliebigen Alltags-Klamotten, die ich persönlich - vor einem Kultur-geprägten Hintergrund - als komplett underdressed, selbst für den Alltag, empfinden würde. Mir vergeht bereits die Lust zu spielen, jetzt kucke ich genau hin: Dann sitzen da 20 Menschen in völlig unmöglichen Jogginganzügen, Turnschuhen und totalen Geschmacksverirrungen, sehen teilweise aus wie Amerikaner in ihrem T-Shirt / Unterwäsche – Jeans – Turnschuh Look. Vereinzelt sitzen noch 2 bis 3 Damen und Herren in angemessener Bekleidung verstreut im Publikum, sie müssen sich wahrscheinlich von den geschmacksfreien und unkultivierten Massen vorwerfen lassen overdressed herumzulaufen. Na super! Oft hatte ich nach einem Blick ins Publikum keine Lust mehr auf die Bühne zu gehen, ich fühle mich nicht gewertschätzt, nein warum sollte ich für diese Idioten auf die Bühne gehen und mich anstrengen?

Ich selbst trage auch hin und wieder gerne Berliner Look, habe das schon immer gerne gemacht, aber meine Kombinationen und Zusammenstellungen erfreuen mein Umfeld und sind wohl durchdacht abgestimmt. Im allgemeinen aber würde mir jeder X-Beliebige attestieren, ich sei overdressed. Das Kompliment muss ich mal zurück geben: Ihr seid kulturlos, that´s it. That´s the problem.

Warum mögen Menschen Kultur, und andere nicht. Es hängt von dem Anspruch an sich selbst und seine Umwelt ab, den Anspruch nach dem reichhaltigen Leben, nicht in Saus und Braus von Flugzeug zu Flugzeug, sondern die kleinen Dinge: Aufmerksamkeiten seiner Umgebung gegenüber und sich selbst gepflegt wohl zufühlen. Ich erwarte nicht diese Priorität mit anderen zu teilen, aber Toleranz ist wohl für viele zu viel verlangt. Wenn ich einen Hut trage, werde ich oft vom Pöbel gefragt, ob ich ein Clown sei, ob ich gleich einen Auftritt hätte oder sonst einen Blödsinn. Ich antworte nein, dann wird verlegen und dumm gelacht und noch dümmer Witze folgen. Ich stehe darüber, ich kann den gesellschaftlichen Druck des anders Seins und anders Aussehens aushalten, aber es ist eine Zumutung – völlig unnötig.

    Hier haben wir den dritten Grund von Männern – in diesem Fall mir: Mir zumindest fällt es sehr schwer, die geforderte Toleranz in Fragen von Mode und Kleidung auch meiner eigenen – einer – der Freundin entgegen zu bringen. Als Kind hatte ich das Problem bereits mit meiner Mutter, jetzt habe ich es mit meinen Freundinnen, ich will mich nicht für meine Freundin schämen müssen, das ist mir vor mir selbst peinlich – ich will mich nicht als intolerant ertappen. Je mehr ich mich aber anstrenge hier toleranter zu werden, desto mehr stelle ich fest, dass ich nicht kann, ebenso wie der von mir erwähnte Pöbel. Toleranz hat auch ein Ende, wenn eine Person eine andere umbringt bin ich auch nicht tolerant und drücke ein Auge zu.

Sex und Erotik, Liebe und Sex und Liebe und Erotik
Es macht mir mindestens doppelt so viel Spaß mit einer Frau ins Bett zu klettern, die ich liebe, wie eine Kissenschlacht mit einer anderen. Das selbe kann ich auch über sexy Wäsche sagen. Von den Frauen, die sich in meinem Leben verfestigt haben und schöne Erinnerungen hinterlassen haben, ist die eine oder andere Erfahrung mit sexy Wäsche involviert. Ich habe es verdammt noch mal satt, von einer jungen Dame ein Bussi auf die Backe zu bekommen und gefragt zu werden: „Wollen wir liebe machen?“ Das ist auch mal sehr schön, aber nur die wenigsten Frauen besitzen überhaupt Reizwäsche. Die bürgerlich-bigotte anti Sex Moral verhindert dies anscheinend.

Besonders in Deutschland scheint der Biedermeier noch ein weit verbreiteter Nachname zu sein. Warum können sich Frauen nicht von Zeit zu Zeit mal die Mühe machen, und die sexy Wäsche, die man ihnen schenkt auch mal anziehen? Ein Strumpf ein Strumpfband, ein BH, das sind zwei Minuten. Ich investiere erheblich mehr Energie in das Liebesspiel, die Freuden der Frau, eine Massage, Kuscheln und Streicheln, als der kurze Stopp am Kleiderschrank kosten würde.

    Hier haben wir den vierten Grund von Männern – in diesem Fall mir: Sex und Erotik, Liebe und Sex und Liebe und Erotik

Abschließende und notwendige Relativierung
Natürlich ist es nicht gut, die Frau, die man liebt unter Druck zu setzen, erst recht nicht wegen einer Nebensächlichkeit, wie Kleidung, auch wenn mir diese sehr wichtig ist. Leider bleibt der Erfolg jeglicher motivationaler Bemühungen ohne Druck meist erfolglos. Dennoch glaube ich daran, dass Druck kein faires und der Liebe entsprechendes Mittel ist.

Wenn ich eine Frau währe, hätte ich auch keine Lust, dreimal am Tag gehetzt zum Spiegel zu eilen, um mich für meinen Göttergatten in Schale zu werfen. Von Zeit zu Zeit denke ich aber, ist dies eine Selbstverständlichkeit, und nicht nur für andere Menschen, als Geschenk und Anerkennung sich selbst und dem Freund gegenüber. Ist diese Motivation nicht vorhanden, sollte man sich fragen, ob etwas christliches Kulturgut einschränkend wirkt, man sich selbst oder den anderen nicht liebt? Mit wenig kann bereits viel erreicht werden, eine Verführung mit Stil kann weniger aufwendig sein, als gut gemeinte aber unattraktive Anstrengungen. Ein bisschen mehr Selbstbekenntnis zur eigenen Schönheit kann nicht schaden, vor allem der Beziehung nicht. Letzteres sollte nicht der Grund sein, ich weiß, und eine Pflicht darf es auch nicht sein, ich auf jeden Fall weiß es zu schätzen.

Mir freundlichen und ehrfürchtigen Grüßen an meine, eine, die Freundin

    • Dein / Ihr Burgy Zapp

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