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Von der Schönheit der Frauen, deren Nutzen und Unnutzen

Sunday, April 27th, 2008

Wie motiviert ein junger Herr seine Freundin dazu, sich schick anzuziehen ohne sie dabei unter Druck zu setzen. Diese Fragestellung beschäftigt mich seit jeher!

Zunächst gilt es zu klären, warum will der junge Mann – in diesem Fall ich – dass sich seine Freundin schön und gepflegt anzieht?

Ausgehen
Wir gehen aus, ziehen uns schick an, Mann ist völlig überrascht, wie schön die eigene Freundin ist. Neben ihr laufend kommt das Gefühl von Fremde auf, als würde man sie gar nicht kennen, als habe man einen anderen Menschen vor sich. Ja so viel kann das Äußere ausmachen. Sie hat sich für die Öffentlichkeit zurecht gemacht, währe man zuhause geblieben, vielleicht ein bequemer Jogginganzug, eine Jeans aus dem Müll… äh - aus dem untersten Fach im Kleiderschrank. Ein noch weiterer Pullover ohne Form und natürlich keine Wimperntusche, nichts hätte sie gemacht. Also stellt man sich die Frage: Für wen hat sie sich so schön gemacht, doch nicht für mich, sonst hätte sie sich zuhause ja auch sexy, elegant oder zumindest so angezogen, als würde sie annehmen, dass es etwas ausmacht. Genau darum geht es.

    Hier haben wir den ersten Grund von Männern – in diesem Fall mir: Wertschätzung meiner Person, jemand macht sich schön für mich.

Das Schöne, die kleinen Freuden im Leben
Was nutzt einem die schönste Freundin, wenn ihr Anblick den bunten und immerzu unpassend drapierten Autos auf der Strasse gleicht. Eine Beliebigkeit, die keinerlei Freude zu erwecken im Stande ist. Natürlich freue ich mich über meine – eine – die Freundin. Jeder Augenblick mit ihr bereichert mein Leben. Sie ist Teil meines Lebens und einer der angenehmeren. Als Künstler muss ich bemerken, das Auge isst mit, als Psychologe bemerke ich sachlich, das Äußere bestimmt maßgeblich die Wahrnehmungsprozesse, nicht nur die sozialen. Als Schriftsteller merke ich verlegen an, ich will auch eine der eleganten, geistreichen, immerzu interessanten Frauen über die ich zuweilen schreibe zur Freundin haben. Fazit: Weite Jeans und Pullover sind unansehnlich. = lieblose Kombinationen vermitteln dem Auge liebloses.

    Hier haben wir den zweiten Grund von Männern – in diesem Fall mir: Lebensfreude hervorgerufen durch die Schönheit und Ästhetik einer tollen Frau. Ein Geschenk der eigenen Freundin.

Kultur
Wenn ich Theater gespielt habe, ist es vorgekommen, dass ich vor dem Auftritt das Publikum gesehen habe. 50 Menschen in beliebigen Alltags-Klamotten, die ich persönlich - vor einem Kultur-geprägten Hintergrund - als komplett underdressed, selbst für den Alltag, empfinden würde. Mir vergeht bereits die Lust zu spielen, jetzt kucke ich genau hin: Dann sitzen da 20 Menschen in völlig unmöglichen Jogginganzügen, Turnschuhen und totalen Geschmacksverirrungen, sehen teilweise aus wie Amerikaner in ihrem T-Shirt / Unterwäsche – Jeans – Turnschuh Look. Vereinzelt sitzen noch 2 bis 3 Damen und Herren in angemessener Bekleidung verstreut im Publikum, sie müssen sich wahrscheinlich von den geschmacksfreien und unkultivierten Massen vorwerfen lassen overdressed herumzulaufen. Na super! Oft hatte ich nach einem Blick ins Publikum keine Lust mehr auf die Bühne zu gehen, ich fühle mich nicht gewertschätzt, nein warum sollte ich für diese Idioten auf die Bühne gehen und mich anstrengen?

Ich selbst trage auch hin und wieder gerne Berliner Look, habe das schon immer gerne gemacht, aber meine Kombinationen und Zusammenstellungen erfreuen mein Umfeld und sind wohl durchdacht abgestimmt. Im allgemeinen aber würde mir jeder X-Beliebige attestieren, ich sei overdressed. Das Kompliment muss ich mal zurück geben: Ihr seid kulturlos, that´s it. That´s the problem.

Warum mögen Menschen Kultur, und andere nicht. Es hängt von dem Anspruch an sich selbst und seine Umwelt ab, den Anspruch nach dem reichhaltigen Leben, nicht in Saus und Braus von Flugzeug zu Flugzeug, sondern die kleinen Dinge: Aufmerksamkeiten seiner Umgebung gegenüber und sich selbst gepflegt wohl zufühlen. Ich erwarte nicht diese Priorität mit anderen zu teilen, aber Toleranz ist wohl für viele zu viel verlangt. Wenn ich einen Hut trage, werde ich oft vom Pöbel gefragt, ob ich ein Clown sei, ob ich gleich einen Auftritt hätte oder sonst einen Blödsinn. Ich antworte nein, dann wird verlegen und dumm gelacht und noch dümmer Witze folgen. Ich stehe darüber, ich kann den gesellschaftlichen Druck des anders Seins und anders Aussehens aushalten, aber es ist eine Zumutung – völlig unnötig.

    Hier haben wir den dritten Grund von Männern – in diesem Fall mir: Mir zumindest fällt es sehr schwer, die geforderte Toleranz in Fragen von Mode und Kleidung auch meiner eigenen – einer – der Freundin entgegen zu bringen. Als Kind hatte ich das Problem bereits mit meiner Mutter, jetzt habe ich es mit meinen Freundinnen, ich will mich nicht für meine Freundin schämen müssen, das ist mir vor mir selbst peinlich – ich will mich nicht als intolerant ertappen. Je mehr ich mich aber anstrenge hier toleranter zu werden, desto mehr stelle ich fest, dass ich nicht kann, ebenso wie der von mir erwähnte Pöbel. Toleranz hat auch ein Ende, wenn eine Person eine andere umbringt bin ich auch nicht tolerant und drücke ein Auge zu.

Sex und Erotik, Liebe und Sex und Liebe und Erotik
Es macht mir mindestens doppelt so viel Spaß mit einer Frau ins Bett zu klettern, die ich liebe, wie eine Kissenschlacht mit einer anderen. Das selbe kann ich auch über sexy Wäsche sagen. Von den Frauen, die sich in meinem Leben verfestigt haben und schöne Erinnerungen hinterlassen haben, ist die eine oder andere Erfahrung mit sexy Wäsche involviert. Ich habe es verdammt noch mal satt, von einer jungen Dame ein Bussi auf die Backe zu bekommen und gefragt zu werden: „Wollen wir liebe machen?“ Das ist auch mal sehr schön, aber nur die wenigsten Frauen besitzen überhaupt Reizwäsche. Die bürgerlich-bigotte anti Sex Moral verhindert dies anscheinend.

Besonders in Deutschland scheint der Biedermeier noch ein weit verbreiteter Nachname zu sein. Warum können sich Frauen nicht von Zeit zu Zeit mal die Mühe machen, und die sexy Wäsche, die man ihnen schenkt auch mal anziehen? Ein Strumpf ein Strumpfband, ein BH, das sind zwei Minuten. Ich investiere erheblich mehr Energie in das Liebesspiel, die Freuden der Frau, eine Massage, Kuscheln und Streicheln, als der kurze Stopp am Kleiderschrank kosten würde.

    Hier haben wir den vierten Grund von Männern – in diesem Fall mir: Sex und Erotik, Liebe und Sex und Liebe und Erotik

Abschließende und notwendige Relativierung
Natürlich ist es nicht gut, die Frau, die man liebt unter Druck zu setzen, erst recht nicht wegen einer Nebensächlichkeit, wie Kleidung, auch wenn mir diese sehr wichtig ist. Leider bleibt der Erfolg jeglicher motivationaler Bemühungen ohne Druck meist erfolglos. Dennoch glaube ich daran, dass Druck kein faires und der Liebe entsprechendes Mittel ist.

Wenn ich eine Frau währe, hätte ich auch keine Lust, dreimal am Tag gehetzt zum Spiegel zu eilen, um mich für meinen Göttergatten in Schale zu werfen. Von Zeit zu Zeit denke ich aber, ist dies eine Selbstverständlichkeit, und nicht nur für andere Menschen, als Geschenk und Anerkennung sich selbst und dem Freund gegenüber. Ist diese Motivation nicht vorhanden, sollte man sich fragen, ob etwas christliches Kulturgut einschränkend wirkt, man sich selbst oder den anderen nicht liebt? Mit wenig kann bereits viel erreicht werden, eine Verführung mit Stil kann weniger aufwendig sein, als gut gemeinte aber unattraktive Anstrengungen. Ein bisschen mehr Selbstbekenntnis zur eigenen Schönheit kann nicht schaden, vor allem der Beziehung nicht. Letzteres sollte nicht der Grund sein, ich weiß, und eine Pflicht darf es auch nicht sein, ich auf jeden Fall weiß es zu schätzen.

Mir freundlichen und ehrfürchtigen Grüßen an meine, eine, die Freundin

    • Dein / Ihr Burgy Zapp

Blog Eröffnung - Was ist Burgy Zapp?

Friday, April 11th, 2008

Ich bin Schriftsteller und Künstler, das hier ist mein Blog und ich berichte hier über Ereignisse, Veranstaltungen, veröffentliche literarische Beiträge jenseits von Problemliteratur und Hinweise auf meine Projekte und deren Ergebnisse.

Berlin Underground Vorspann

Währe ich eine Software, würde man sagen ich bin in der Release-Phase meines Lebens angekommen. Ich lebe und arbeite, wie es für mich und Berlin typisch ist, unregelmäßig, sehr viel und immer hart am Limit. Früher (2002-2005) habe ich das Nachtleben in Berlin 3 bis 4 Mal in der Woche ausgereizt, inzwischen reize ich meinen Schreibtisch bis zur Belastungsgrenze der dunkelbraunen Holzoberfläche aus.

Beruf Künstler

In der Schule habe ich eine Kunstfacharbeit im Jahr 2000 im Bereich der Reduktion und Symbolik angefertigt, hierbei ist der Stil mit dem Arbeitstitel angst emanation entstanden.

Im Jahr 2001habe ich während Active Club 2001 mit Freunden im Urlaub meine Art der Fotografie weiter entwickelt. Während der intensiven künstlerischen Arbeit an der Côte d’Azur ist etwas zwischen uns und in mir entstanden, dass später zur Gründung der Progressiven Kunst Bewegung geführt hat. In diesem Zeitraum ist der Zeitgenössische Impressionismus und die Moderne Sachlichkeit entstanden, die Arbeitstitel bezeichnen zwei Stile meiner Arbeit als Künstler. Im Jahr 2002 ist das Grundsatzprogramm der Progressiven Kunst Bewegung veröffentlicht, dass ich federführend beeinflusst und geschrieben habe und das noch immer meine Grundsätze im künstlerischen Wirken wiederspiegelt. Die Motive meines Sendungsbewusstseins und Handelns in Bezug auf Meme (Gene des Kulturguts) und die Gesellschaft finden sich ebenfalls darin auf.

Beruf Schriftsteller

Im Jahr 2005 in Südfrankreich habe ich mich im Active Club +4 beruflich neu ausgerichtet, mein Vorhaben, ein Roman. Vor dem Hintergrund des Rollenspiels habe ich eine Rollenspielgeschichte als Meister für einen befreundeten Spieler entworfen. Anfang 2006 setzte ich den Beginn der Geschichte im Roman Studenten, Agenten und Kollateralschäden um. Danach habe ich die Vorgeschichte geschrieben, neue Romane entworfen, alte überarbeitet bis ich 8 Romane in den Jahren 2006 und 2007 geschrieben hatte. Zeitgleich habe ich einen alten Traum verwirklicht und den Künstlersalon Berlin aufgebaut, meine Zwischenprüfung abgelegt, Theater gespielt und vieles mehr.

Berlin Underground Nachspann

Während ich nach dem Abitur bis 2005 hauptsächlich als Künstler gewirkt hatte, habe ich meinen zweiten Beruf erst 2005 entdeckt, seitdem haben sich alle meine Ziele leicht verschoben und ein vollständiges und zusammenhängendes Gesamtkonzept ergeben. Schleichende Projekte wie das Datenatelier, die Foren und die Progressive Kunst Bewegung wollte ich mit neuer Kraft vorannbringen und in die Öffentlichkeit tragen. Meinen Weg aus dem künstlerischen Untergrund Berlins (Wedding, Hausbesetzung in Mitte und zahlreiche Ausstellungen im privaten Umfeld der Bewegung) nehmend, entschloss ich mich 2008 mit meiner gesamten Arbeit an die Öffentlichkeit zu treten.

Burgy Zapp goes Public: 2008, das Jahr der Öffentlichkeit

Wichtigstes Projekt ist der Abschluss meines Studiums, die letzten zwei Scheine habe ich angetreten, einen bereits bestanden, die Ergebnisse des zweiten stehen aus, verbleiben Batchelor Arbeit und mündliche Prüfung.

  • Ende 2007 habe ich begonnen alte Texte von unter rlpforen.de zu überarbeiten.
  • Ende Januar habe ich das Magazin für Kultur, Gesellschaft und Kunst gegründet.
  • Im Februar das Zeitgenössische Kunst Archiv aufgebaut.
  • Im Februar habe ich die Moderation des Relauchten Brandmelders Berlin übernommen
  • Im März konnte ich das Datenatelier (Werkzeug zur Veröffentlichung und Kommunikation von Kunst) in die Production Stage entlassen und habe zahlreiche Interviews über Künstler geschrieben sowie begonnen meine eigene Kunst in die Öffentlichkeit des Zeitgenössichen Kunst Archivs zu entlassen (Künstlerprofil Kunstbewegung Burgy Zapp).
  • Im April habe ich RLPTV gelaunched und mit der Veröffentlichung von Videokunst und Kunstvideos begonnen, sowie die RLPTV &Brandmelder veröffentlicht.
  • Am 6. März habe ich Burgy Zapp Berlin Blog und den Brandmelder Blog gelaunched.
  • Heute, nach dem 6 Brandmelder und am 8. März 2008 schreibe ich meinen ersten Blogeintrag.

Die letzten Wochen

Meine Mutter war während des 9 Künstlersalons Berlin hier in Berlin zu Gast. Die vier Tage Kulturprogramm, die ich ihr ursprünglich versprochen hatte, konnte ich - für mich überraschend, weil zufällig - aus eigener Kraft gestalten.

  • Am Freitag den 21. März war ich der Gastgeber des 9 Künstlersalons Berlin in meiner Wohnung
  • Am Samstag den 22. März hatte ich eine Vernissage der Kunstschau Berlin im Voss Palais / Potsdamer Platz, stelle dort zwei der ersten Werke des Zeitgenössischen Impressionismus aus.
  • Am Sonntag den 23. März haben wir mit Künstlern, Fotografen und Freunden die Bilderauswahl für die PR Veröffentlichung einiger Künstler der Bewegung gesichtet.
  • Am Montag den 24. März stand ich als lesender Schriftsteller und Moderator für Doreen Huber auf der Bühne des Brandmelders vor Presse & Publikum.

Nach dieser anstrengenden Periode und dem Aufbau einer persönlichen Beziehung zu einer super Traumfrau habe ich mich daran gemacht das Videoschneiden in einem Tagesmarsch zu lernen. Einige Tage später habe ich in einer 37 Stunden, nur von Essenspausen unterbrochenen Session, RLPTV in die Öffentlichkeit katapultiert. Neben meinem Broterwerb Kommunikation im Verlagswesen (auch zur Finanzierung der Progressiven Kunst Bewegung, Künstlersalon und Kunstbedarf), dem fortlaufenden Programm PR für Künstler und dem Eintüten meiner letzten Uniarbeiten waren die letzten Wochen von Veröffentlichungen geprägt.

Gestern und Heute

Die langen Arbeitsabschnitte haben meinen Meridianen Rhythmus (Schlaf Wach R.) durcheinander gebracht und deswegen habe ich nach dem Brandmelder 6 die Nacht durchgemacht, nett geredet und die Kissen ausgeschüttelt, um von 11 Uhr heute Morgen bis 14:40 Uhr zu schlafen. Mein Vorhaben, der Schichtwechsel von Spätschicht auf normalen Tag Nacht Rhythmus nach gängigen Lehrbüchern der ABO (Arbeits- und Organisations-Psychologie). Im Morgenmantel habe ich von 15 Uhr bis 16 Uhr ein Interview mit einem Künstler geschrieben - 6200 Zeichen. Anschließend haben wir gemeinsam gefrühstückt. Der Künstler ist in die staatliche Bibliothek entwichen, Katja, Patrizia und ich sitzen in der Küche am großen Tisch und ich schreibe diesen Beitrag. Ende des Blogeintrags Uhr 18:40

Zukunft

Ab September 2008 werde ich mich um die Veröffentlichung meiner Romane kümmern, Angebote von Verlagen liegen mir bereits vor.

@——-Dieser Blog——-@

Jetzt sind Sie, verehrter Leser in diesem Blog angekommen. In Zukunft werde ich hier aus meinem Leben und von meiner Arbeit berichten, von einer Autobiografie halte ich gar nichts, gedenke aber für mich wichtige Themen und Projekte zu besprechen und Geschehnisse im expandierenden Berlin Underground zu reflektieren.

Euer / Ihr Burgy Zapp


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